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Begleitetes Fahren und Versicherung - das sollten Sie beachten

Begleitetes Fahren mit 17 wird in Deutschland immer beliebter und die Unfallzahlen sprechen für sich. Fahranfänger, die ihren Führerschein mit 17 gemacht haben, verursachen weniger Unfälle als gleichaltrige ohne dieses Projekt. So oder so: Junge Fahrer müssen Sie Ihrer Versicherung melden.

Damit es im Schadenfall keine Probleme gibt - melden Sie den jungen Fahrer Ihrer Kfz-Versicherung.
Damit es im Schadenfall keine Probleme gibt - melden Sie den jungen Fahrer Ihrer Kfz-Versicherung. © Dominik_Pöpping / Pixelio

Begleitetes Fahren und Ihre Kfz-Versicherung - was Sie beachten müssen

  • In den meisten Fällen ist es so, dass der Jugendliche in die bestehende Kfz-Versicherung der Eltern mit eingeschlossen wird. Je nachdem, wie die Eltern bisher versichert sind, kann das empfindlich teuer werden. Nahezu alle Versicherer bieten satte Rabatte, wenn keine Personen unter 23 / 25 (je nach Anbieter) das Fahrzeug führen.
  • Der entsprechende Zuschlag ist - je nach Versicherer - sehr unterschiedlich. Daher ist es dringend empfohlen, dass Sie sich vorher bei verschiedenen Kfz-Versicherern informieren. Einige dieser Versicherer gewähren wiederum einen kleinen Bonus für begleitetes Fahren, da die Unfallzahlen der Teilnehmer an diesem Projekt nachweislich geringer sind. Ob das auch bei Ihrer Versicherung der Fall ist, erfahren Sie am besten direkt bei der Hotline Ihrer Versicherung oder bei Ihrem Versicherungsvermittler.
  • Einen sehr positiven Aspekt gibt es allerdings für den Fahrer, wenn er mit 18 sein eigenes Kfz fährt. Da die Unfallquote jener, die begleitetes Fahren genutzt haben, deutlich geringer ist, gibt es mittlerweile bei einer großen Anzahl der Kfz-Versicherer einen Rabatt auf die sonst sehr hohe Startprämie.

Das kann passieren, wenn Sie die Versicherung nicht anpassen

  • Wenn Sie lieber sparen möchten und den jungen Fahrer nicht bei Ihrer Versicherung angeben, sollten Sie beachten, dass das Konsequenzen haben kann.
  • Das Wichtigste zuerst: In der Kfz-Haftpflichtversicherung muss Ihr Versicherer, auch wenn Sie den jungen Fahrer nicht angeben haben, im Schadenfall immer zahlen. Allerdings sind Sie damit nicht fein raus. Rückwirkend wird Ihr Vertrag umgestellt und der Fahrer unter 23/25 eingeschlossen. Die zu wenig gezahlte Prämie wird dann direkt von Ihnen gefordert. Zusätzlich kann die Versicherung auch eine Strafzahlung verlangen.
  • Bei der Teilkasko oder Vollkaskoversicherung kann das schon anders sein. Hier ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es im Schadenfall große Probleme geben wird oder die Versicherung die Leistung komplett verweigert. Aus diesem Grund sollten Sie vor allem bei kaskoversicherten Fahrzeugen immer in den sauren Apfel beißen und Ihre Versicherung informieren.
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