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Bedeutung der Bakterien in der Natur

Die Bedeutung der Bakterien ist sehr vielfältig, denn in der Natur erfüllen auch diese essenzielle Aufgaben, die erst das Leben auf der Erde an sich ermöglichen. Daher gehören die Funktionen der Bakterien unter die Lupe genommen, denn je nach Aspekt kommt diesen ein wichtiger Stellenwert zu.

Bakterienkulturen können Verunreinigungen gut nachweisen.
Bakterienkulturen können Verunreinigungen gut nachweisen.

Bedeutung der Bakterien - allgemeine Betrachtungsweise

Bei Bakterien denken die meisten Menschen grds. an Krankheitserreger, dabei haben die Mikroben auch andere Bedeutungen, vor allem in der Natur würde es weder zu Pflanzen- noch zu Blütenwachstum kommen, ohne dass die unsichtbaren Bazillen nicht mitwirken würden.

  • Bakterien bevölkern bereits seit ca. 1 Milliarde Jahren die Erde. Bemerkenswert ist dabei, dass die einzelnen Stämme bislang sämtliche Naturkatastrophen überlebt haben, ob dieses in Meteoriteneinschlägen, Eiszeiten und Co. anbelangt.
  • Die Bazillen befinden sich mitunter auch im gewöhnlichen Trinkwasser, die Konzentration hängt dabei natürlich von der Wasserqualität ab, denn Brunnenwasser verfügt über ganz andere Merkmale und Zusammensetzungen bzgl. Spurenelementen, Mineralisierung usw., sodass die Konzentration auch davon abhängt. Verunreinigte Gewässer wie Tümpel enthalten beispielsweise wegen der Fäulnis und Verwesungsprozesse natürlicherweise für diese Vorgänge eine große Anzahl von Mikroben, Bakterien und Keime.
  • Immense Bedeutung erlangen die Lebewesen also bei Prozessen, die für die Menschen oft mit Fäulnis und Verwesung im Zusammenhang stehen. Allerdings finden diese Vorgänge auf kleinster Ebene statt und ist auch erforderlich, um den Lebenskreislauf an sich aufrechtzuerhalten. Ohne Bakterien würden beispielsweise keine Blätter zersetzt werden sowie kein Kompost und Laub zu Humus werden. Daher wird die Energie, die in organischen Substanzen steckt, organisch aufbereitet durch die Bakterienzersetzung. Dieses kann sich auf Fleisch, aber auch auf Obst, Gemüse etc. beziehen, also auf alle lebendigen oder toten Gewebearten.
  • Bakterien gehören zu den einzelligen Lebewesen und verfügen noch nicht über einen echten Zellkern, die Informationen zum Bakterium befinden sich auf der sog. bakteriellen DNA. Im Gegensatz zu anderen Lebewesen verfügt die DNA über keine schützende Hülle.
  • Die Form des Bakteriums hängt von der konkreten Art ab, dabei kann die Gestalt kugelförmig und rund sein, aber auch stäbchenförmige Lebewesen existieren. Schraubartige Körperformen können eben so natürlicherweise auftreten, daneben können diese einzeln oder alternativ auch als Ketten vorkommen. Mitunter können sich die Lebewesen bewegen, Plasmageißeln helfen bei der Fortbewegung, beispielsweise.
  • Einige Arten wie Bacillus subtilis sind besonders widerstandsfähig. Diese Dauerformen überstehen kochendes Wasser, überleben auch in Trockenperioden die Austrocknung und sind auch gegen viele chemische Gifte resistent, auch können mitunter viele Antibiotika bei bakteriellen Infektionen nicht mehr wirken. Durch günstige Umweltbedingungen können die Bakterien wieder aus Sporen zu neuem Leben erweckt werden.
  • Die Größe von Bakterien kann variieren, diese liegt zwischen 0,2 bis 2,0 Mikrometer. Die Klassifizierung als Prokaryonten erfolgt daher, dass die DNA im Zytoplasma freiliegt und nicht durch die Hülle umgeben ist. Sie und alle anderen Menschen gehören zu den Eukaryonten.

Der Einsatz des Bazillus in der Natur

Die große Bedeutung von Bakterien in der Natur umfasst mitunter auch die Nahrungsindustrie, da auch der Mensch in die natürlichen Prozesse integriert ist.

  • Bakterien können sich über vielfältige Weise in der Natur verbreiten und vermehren. Die Bedeutung betrifft dabei auch den Faktor von Infektionsherden, denn bereits beim Niesen können durch Tröpfcheninfektion andere Personen infiziert werden. Auch alle anderen Körpersekrete können als Ansteckungsgefahr in Betracht kommen.
  • In der Natur kommen auch in an sich lebensunwirklichen Umgebungen die Bazillen vor, beispielsweise können sich die roten Schwefelbakterien unproblematisch an heißen Quellen aufhalten, sodass die Lebewesen hoch spezialisiert sind.
  • Als sehr effektive Maßnahme unterstützen auch bei Katastrophen Bakterien in der Umwelt und Natur. Über viele bedeutsame Funktionen und Wirkungen hinaus können durch bestimmte enzymatische Vorgänge in den Bazillen Öle zersetzt und aufgelöst werden, bei Ölkatastrophen, aber auch bei der Klärung von Gewässern können bestimmte Bakterien gezielt verteilt werden, um auf natürlicherweise ohne Chemikalien kompensierend einzugreifen.

Damit umfasst die Bedeutung der Bakterien in der natürlichen Umgebung ein beinahe unüberschaubares Spektrum an Aufgaben, auch leichte Infekte wie Erkältungen können ihren positiven Zweck erfüllen, indem der Körper wieder erinnert wird, aktiv gegen Viren, Bakterien und Co. zu werden. In diesen Zeiten sollten Sie allerdings häufig sich schonen und nötigenfalls einen Arzt konsultieren, denn viele Bakterienarten erfordern medizinische Konsultation beim Befall.

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