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Beanies häkeln - so gelingt eine warme Wintermütze

Beanies häkeln - so gelingt eine warme Wintermütze3:46
Video von Brigitte Aehnelt3:46

Als modische Accessoires können Sie Beanies das ganze Jahr über tragen - vorausgesetzt, sie sind im Sommer leicht und im Winter schön dick. Wenn Sie geschickt mit der Häkelnadel sind, ist das kein Problem und Sie können sich Ihre ganz individuellen Beanies selbst häkeln. Wie zum Beispiel eine Wintermütze, die schön warm ist und trotzdem Akzente setzt.

Was Sie benötigen:

  • ca. 100 g Wolle, Nadelstärke 4 - 5
  • oder
  • 2 x 50 g Wolle, Nadelstärke 2 - 3
  • Häkelnadel Stärke 5

Warme Beanies aus Schurwolle

  • Für Wintermützen eignet sich am besten Wolle mit einem hohen Schurwollanteil beziehungsweise aus 100 Prozent Schurwolle. Denn die hält nicht nur schön warm, sondern ist auch temperaturausgleichend.
  • Soll die Mütze etwas weicher sein, empfiehlt sich Wolle vom Merinoschaf oder eine Mischung aus Schurwolle und einem synthetischen Garn, beispielsweise Polyacryl, oder einem weichen Schurwollgarn wie Mohair.
  • Damit Beanies schön warm halten, häkeln Sie am besten mit dicker Wolle für Nadelstärke 4 bis 5. Oder Sie verarbeiten zwei Wollfäden für Nadelstärke 2 bis 3 gleichzeitig - das ist nicht nur einfach, sondern ermöglicht Ihnen unterschiedliche Farbkombinationen.

Eine Wintermütze mit gekreuzten Stäbchen häkeln

  1. Beginnen Sie die Wintermütze mit einem magischen Kreis, in den Sie 12 Stäbchen arbeiten. Schließen Sie den Kreis mit einer Kettmasche und beginnen Sie die neue Runde mit drei Steigeluftmaschen, die ein Stäbchen ersetzen. Dies gilt für alle folgenden Runden.
  2. Verdoppeln Sie in der nächsten Runde jedes Stäbchen und in der dritten Runde jedes zweite Stäbchen, sodass Sie einen Kreis von insgesamt 36 Stäbchen erhalten.
  3. In der vierten Runde arbeiten Sie ein neues Muster aus gekreuzten Stäbchen. Häkeln Sie drei Steigeluftmaschen, überspringen Sie eine Masche und arbeiten Sie in die nächste ein Stäbchen. In die übersprungene Masche häkeln Sie von hinten ein Stäbchen, sodass ein Kreuz entsteht.
  4. Da Sie weiterhin Maschen zunehmen, in der vierten Runde jede dritte, belegen Sie jede dritte Masche mit zwei Stäbchen. Das heißt, Sie häkeln in die erste und zweite Masche ein gekreuztes Stäbchen, überspringen danach aber nicht eine Masche, sondern häkeln für das Kreuz jeweils in die nächst folgende und in die davorliegende ein Stäbchen, in die Sie bereits ein Stäbchen gearbeitet haben.
  5. In der fünften Runde häkeln Sie wieder einfache Stäbchen und verdoppeln jede vierte Masche, in der sechsten folgen gekreuzte Stäbchen und die Verdopplung jeder fünften Masche.  
  6. Für Beanies in der Größe S nehmen Sie ab der siebten Runde keine Maschen mehr zu und häkeln insgesamt 12 Runden einfache und gekreuzte Stäbchenreihen im Wechsel.
  7. Zum Schluss häkeln Sie drei Runden mit festen Maschen, damit die Mütze richtig sitzt. Achten Sie darauf, dass Sie in der zweiten Runde fester Maschen jeweils nach jeder vierten die zwei folgenden Maschen zusammen abnehmen - das sind in der Runde insgesamt 12. Diese und die letzte Runde zählen somit nur noch 60 Maschen.

Natürlich können Sie Ihre Beanies nach Fertigstellung noch verschönern, zum Beispiel durch einen großen Zierknopf, eine gehäkelte Blüte oder das Aufhäkeln von Mustern.

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