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Beamtenlaufbahn: Gehobener Dienst - das sollten Sie wissen

Für Beamte in Deutschland gibt es gemäß Beamtenrecht insgesamt vier Laufbahngruppen. Beamte des gehobenen Dienstes gehören der zweithöchsten Gruppe an. Sie sind vor allem in der Verwaltung, als Lehrer, Polizisten oder Feuerwehrleute tätig. Beamte im gehobenen Dienst erfüllen Aufgaben in der Verwaltung von Gemeinden, Ländern sowie Bund und Ländern vom Sachbearbeiter bis hin zur Dezernenten-Ebene. Die Beamtenlaufbahn gehobener Dienst steht auch Bewerbern aus dem mittleren Dienst offen.

Mit einem technischen Studiengang eine Beamtenlaufbahn beginnen.
Mit einem technischen Studiengang eine Beamtenlaufbahn beginnen.

Der gehobene Dienst ist die zweithöchste Laufbahngruppe im deutschen Beamtenrecht. Er unterteilt sich in den gehobenen nichttechnischen Dienst (beispielsweise Verwaltungsdienst) und den gehobenen technischen Dienst (zum Beispiel Polizei, Feuerwehr). Daneben gibt es weitere Laufbahnen besonderer Fachrichtung.

Beamtenlaufbahn: Gehobener Dienst in technischen oder nichttechnischen Bereichen

  • Eine Beamtenlaufbahn im gehobenen technischen Dienst können Sie nach einem Studium des Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau, Chemieingenieurwesen, Versorgungstechnik, Bioingenieurwesen, Technischer Umweltschutz, Sicherheitstechnik oder Physik beginnen.  
  • Um eine Dienstlaufbahn im nichttechnischen gehobenen Dienst starten zu können, müssen Sie im Rahmen des sogenannten Vorbereitungsdienstes ein Fachhochschulstudium (Bund, Bundesland) absolvieren. 
  • Nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes übernehmen Sie bei allen möglichen Verwaltungsbehörden bestimmte sachbearbeitende Aufgaben sowie Personal- und Leitungsführungsaufgaben.

Vorbereitungsdienst und praktische Tätigkeit

Die Ausbildung für eine Beamtenlaufbahn gehobener Dienst findet immer als Vorbereitungsdienst statt. Als Beamtenanwärter müssen Sie theoretische und praktische Ausbildungsabschnitte absolvieren. In vielen Fällen ist ein Studium Bestandteil des Vorbereitungsdienstes.

  • An den Verwaltungsfachhochschulen erfolgt die theoretische Wissensvermittlung, praktische Kenntnisse werden Ihnen direkt bei den Behörden vermittelt.
  • Am Beginn einer Beamtenlaufbahn zum gehobenen Dienst steht normalerweise ein dreijähriger Vorbereitungsdienst.
  • Eine Voraussetzung für eine Zulassung zum Vorbereitungsdienst ist die Fach- oder Hochschulreife oder ein vergleichbarer Bildungsabschluss. 
  • Einige Ausnahmen gelten für Lehrer und Beamtenanwärter im technischen gehobenen Dienst. Denn hier beginnt der eigentliche Vorbereitungsdienst erst nach dem Abschluss eines Hochschulstudiums.
  • Als Bewerber für den technischen gehobenen Dienst oder als Lehrer legen Sie zum Beginn einer Beamtenlaufbahn ein Fachhochschul-Diplom (technischer Studiengang) beziehungsweise einen Universitätsabschluss (Lehrerstudium) vor.  

Ihre Beamtenlaufbahn beginnt immer mit einer Probezeit. Danach erfolgt die Verbeamtung auf Lebenszeit. Als Beamte des gehobenen Dienstes verfügen Sie über einen sicheren Arbeitsplatz mit gleichfalls sicheren Versorgungsansprüchen im Alter. 

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