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BCC und CC - die Unterschiede einfach erklärt

Beim Versenden von E-Mails können die Felder "An", "CC" und "BCC" sehr praktisch sein, um die Empfänger nach deren - auf die E-Mail bezogene - Wichtigkeit zu unterscheiden. Die Verwendung der einzelnen Felder hängt davon ab, ob die jeweiligen Personen die E-Mail direkt empfangen, lediglich zur Kenntnis nehmen oder vor den anderen Empfängern verborgen sein sollen.

Kopien einer E-Mail mit den Feldern "CC" und "BCC" an mehrere Empfänger versenden
Kopien einer E-Mail mit den Feldern "CC" und "BCC" an mehrere Empfänger versenden

CC und BCC im E-Mail-Verkehr

Wenn Sie eine E-Mail verschicken wollen, können Sie dabei nicht nur einen oder mehrere direkte Empfänger im Feld "An" (engl. "To") festlegen, sondern auch noch eine Kopie (engl. "Copy") mit den Feldern "CC" und "BCC" versenden.

  • Die Abkürzungen "CC" und "BCC" stehen für "Carbon Copy" bzw. "Blind Carbon Copy". Die Bezeichnung "Carbon" (dt. "Kohle") geht dabei auf eine früher verwendete Kopiertechnik zurück, bei der zwischen einzelnen Blättern ein Kohlepapier (auch Durchschreibepapier genannt) gelegt wurde. Wurde dann beim Schreiben der Stift fest genug auf das oberste Papier gedrückt, konnte der jeweilige Text mithilfe des Kohlepapiers auf das unterste Blatt übertragen werden, sodass eine Kopie entstand.
  • Die Felder CC und BCC haben zwei große Unterschiede, die zum einen in der Verwendung und zum anderen in der Sichtbarkeit der einzelnen Empfänger liegen. Bei einer Kopie (Carbon Copy) sollen die Empfänger die E-Mail zur Kenntnis nehmen, auch wenn diese nicht direkt an sie gerichtet ist. Wenn Sie zum Beispiel von Person A gebeten werden, sich per E-Mail bei Person B zu melden, könnten Sie mit einer E-Mail beide Personen gleichzeitig informieren. Person B (den Hauptempfänger) setzen Sie ins Feld "An" und Person A schicken Sie eine Kopie über CC, damit diese zur Kenntnis nehmen kann, dass Sie sich der Angelegenheit angenommen haben.
  • Bei einer Blindkopie (Blind Carbon Copy) sollen die jeweiligen Empfänger dagegen verborgen bleiben. Diese erhalten zwar auch die E-Mail und können die Haupt- und Kopieempfänger sehen, allerdings sind deren E-Mail-Adressen für die anderen Empfänger nicht sichtbar. Dies ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn Sie eine Rundmail versenden wollen, bei denen die einzelnen Empfänger nicht gesehen werden sollen. Das BCC-Feld kann auch dann nützlich sein, wenn Sie eine E-Mail an einen E-Mail-Verteiler bekommen haben und auf diese antworten möchten. Damit die anderen Empfänger des Verteilers nicht auch noch der Person antworten, könnten Sie ihnen eine Blindkopie schicken, um sie zu informieren, ohne dass die andere Person dies erfährt. 

(Blind-)Kopie bei E-Mail-Programmen oder -Diensten verwenden

Wenn Sie eine Kopie oder eine Blindkopie bei einer E-Mail versenden lassen möchten, können Sie dies grundsätzlich ohne Probleme bei jedem E-Mail-Dienst oder -Programm machen. Allerdings müssen Sie dafür oftmals erst noch das betreffende Feld aktivieren, damit Sie die entsprechenden E-Mail-Adressen eingeben müssen.

  • Zum Beispiel beim E-Mail-Programm "Thunderbird" müssten Sie dafür erst auf das Feld "An" klicken und dann "Kopie (CC)" oder "Blindkopie (BCC)" auswählen. Achten Sie dabei darauf, dass Sie nicht "An" überschreiben. Geben Sie deshalb am besten im ersten Feld den Hauptempfänger an und dann in den folgenden Feldern die Adressen für die (Blind-)Kopien ein.
  • Bei Outlook wird Ihnen zwar das Feld "CC" angezeigt, allerdings ist standardmäßig das Feld "BCC" deaktiviert. Deshalb müssen Sie dieses einmalig bei einer neuen Nachricht aktivieren, indem Sie unter "Ansicht" (Outlook 2003) bzw. "Optionen" (ab 2007) auf "BCC" klicken. 
  • Bei Gmail müssen Sie unterhalb des Feldes "An" auf den entsprechenden Link klicken, um die gewünschten Felder zu aktivieren, also auf "CC hinzufügen" und/oder "BCC hinzufügen". Bei web.de genügt ein Klick auf den Button "Von/CC/BCC", den Sie rechts oben finden. Unter GMX müssen Sie ebenfalls nur auf den Link "CC / BCC" klicken, den Sie rechts neben dem Feld "An" finden.
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