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Bauwagen umgebaut - das ist für die TÜV-Eintragung zu berücksichtigen

Wenn Sie einen Bauwagen umgebaut haben und mit ihm nun zur TÜV-Abnahme möchten, sollten Sie im Vorfeld auf einige Dinge besonderes Augenmerk werfen. Sie sollten auch wissen als, für was Sie den Wagen anschließend nutzen möchten. Es könnte außerdem nicht schaden, wenn Sie einen Mechatroniker an Ihrer Seite haben, der die Verkehrstauglichkeit prüft, bevor Sie bei der Abnahme durchfallen.

Nur Fachleute sollten einen Bauwagen umbauen.
Nur Fachleute sollten einen Bauwagen umbauen. © Sabine_Geißler / Pixelio

Den Bauwagen unter die Lupe nehmen

Egal was Sie an Ihrem Bauwagen umgebaut haben, sehen Sie sich alle Teile noch einmal genau an und prüfen Sie sie auf Funktion. Natürlich sollten Sie auch wissen, was an einem solchen Wagen erlaubt ist und was nicht. Dann ist die Frage, was mit dem Teil gemacht wird. Soll er als Wohnwagen irgendwo fest eingestellt werden oder auf Baustellen zum Übernachten genutzt werden?

  • Egal was Sie mit Ihrem Bauwagen vorhaben, wenn Sie ihn auf der Straße bewegen möchten, sollte er verkehrstauglich sein. Kontrollieren Sie im ersten Schritt die Bremsanlage. Wenn Sie Ihren Wagen beispielsweise zu einer Art Wohnwagen umgebaut haben, sollte er über eine einsatzfähige Bremsanlage verfügen.
  • Wie mit der Bremsanlage, verhält es sich auch mit dem Licht. Wenn Sie mit dem Wagen beispielsweise weitere Strecken auf Autobahnen und sonstigen Straßen zurücklegen möchten, benötigen Sie funktionierendes Licht.
  • Soll heißen, Sie müssen über ein System verfügen, welches über einen Stecker mit dem Zugfahrzeug verbunden ist und von dort mit Befehlen, wie beispielsweise dem Blinken, gespeist wird.

Wenn der Aufbau umgebaut wurde

  • Sollten Sie an Ihrem Bauwagen gravierende Veränderungen vorgenommen haben, beispielsweise indem Sie den ganzen Aufbau verändert haben, sollten Sie diese Arbeiten nur unter der Aufsicht eines sachkundigen Kfz-Mechatronikers tun.
  • Hier müssen gegebenenfalls Unbedenklichkeitsgutachten erstellt werden. Es ist also sinnvoll, zuerst einmal einen Umbauplan zu erstellen und beim TÜV einmal nachzufragen, ob ein solcher Umbau überhaupt Chancen hat, eine TÜV-Abnahme positiv zu durchlaufen.
  • Ansonsten sollten Sie beim Umbau darauf achten, dass Sie nicht zu hoch oder zu breit mit Ihrem Wagen werden. Und es dürfen keine Teile zu weit über die Fahrzeuggrenzen herausragen.
  • Dann sollten Sie auch die rahmentragende Teile ganz genau unter die Lupe nehmen. Sollte hier etwas krumm oder verrostet sein, wird eine TÜV-Abnahme schwer. Veränderungen an diesen Teilen wie beispielsweise ein Richten des Rahmens, dürfen nur von speziell dafür zugelassenen Werkstätten ausgeführt werden.

Die Anforderungen, die bei einer TÜV-Abnahme an einen umgebauten Bauwagen gestellt werden, ergibt sich aus dem Zweck des Umbaus.

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