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Bauschutt entsorgen - das sollten Sie beachten

Wer Bauvorhaben hat, muss damit leben, dass Abfall entsteht. Sei es mehr oder weniger verrottetes Holz, Alteisen oder einfach abgerissene Mauern - alles muss entsorgt werden. Dazu gibt es in Deutschland strenge Vorschriften, die dem Umweltschutz dienen und wilde Deponien von Bauschutt verhindern sollen. Als Bauherr sollten Sie die wichtigsten kennen.

Nicht jeder Bauschutt ist unproblematisch.
Nicht jeder Bauschutt ist unproblematisch. © Dennis_Schmitt / Pixelio

Bauschutt ist nicht gleich Bauschutt

  • Um nicht mit dem Ordnungsamt in Konflikt zu kommen, legen Sie gleich beim Anfall von Bauschutt einen Sortierplatz an, auf dem die unterschiedlichen Materialien getrennt gelagert werden können. Aussortiert wird vor allem Müll wie Glas, Plaste oder nichtwiederverwertbare Abfälle.
  • Metall ist ein wertvoller Rohstoff, er darf nicht achtlos vernichtet werden. Vielerorts finden Sammlungen durch kommerzielle Unternehmen statt, wo Sie Ihren Schrott kostenlos loswerden. In Städten existieren fast überall die Wertstoffhöfe, wo recyclingfähige Materialien angenommen werden.
  • Die größte Masse an Bauschutt wird in Form von Mauersteinen und Mörtelresten anfallen. Solche Abfälle werden in der Regel von Bauunternehmen sortiert, geschreddert und der Wiederverwendung zugeführt oder zum Verfüllen von unerwünschten Senken oder Gruben verwendet.
  • Sie können solche Abfälle zur Entsorgung bei örtlichen Recyclingunternehmen, Baufirmen oder kommunalen Einrichtungen zum Abholen anmelden. Auf Wunsch erhalten Sie einen Container in angemessener Größe bereitgestellt. Beachten Sie dabei die maximale Beladegrenze, damit die Straße nicht verschmutzt wird.

Bauschutt als Sondermüll

  • Kritisch wird es, wenn Sie Bauschutt loswerden wollen, der unter die Klassifizierung für Sondermüll fällt. Dafür benötigen Sie einmal einen separaten Container, der nur mit dieser Charge befüllt werden darf und zum anderen müssen Sie für dessen Entsorgung erhöhte Gebühren bezahlen.
  • Unter Sondermüll fallen unter anderem auch Abbruchsteine von Schornsteinen, mit Chemikalien belastete Abfälle, asbesthaltige Baustoffe und kontaminierte Erdmassen. Erkundigen Sie sich beim Ordnungsamt nach den Modalitäten der Entsorgung solcher Stoffe und halten Sie sich an die Vorgaben, um keine Bestrafung zu riskieren.
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