Was Sie benötigen:
  • weißes Papier
  • Millimeterpapier
  • Lineal
  • Bleistift
  • Anspitzer

Einen genehmigungsfähigen Bungalow-Bauplan, den das Bauamt akzeptiert, werden Sie - falls Sie nicht selbst Architekt sind - wohl schon vom Profi zeichnen lassen müssen. Einen Entwurf - je nach Fähigkeiten eher grob oder auch schon sehr detailliert - können Sie jedoch durchaus selbst anfertigen.

Darum lohnt sich ein eigener Bauplan

  • Das hat den Vorteil, dass Sie - auch während Sie entwerfen - eine konkretere Vorstellung dessen erhalten, was Sie vielleicht bisher nur in Ihrem Kopf „bewegt“ haben. Manche Ideen für Ihren Bungalow kommen vielleicht erst beim Zeichnen, andere erkennen Sie dagegen schon auf dem Papier als unnötig oder nicht praktikabel.
  • Haben Sie keine Hemmungen, Ihre Vorstellungen auszudrücken. Wenn Sie später mit Ihrem Architekten den selbst gezeichneten Bauplan durchgehen, wird er Ihnen schon aufzeigen, was durchführbar ist und worauf Sie - z.B. aus Kostengründen - besser verzichten sollten. Seine Alternativvorschläge können Sie dann gleich mit Ihren ursprünglichen Wunschvorstellungen vergleichen.

So entwerfen Sie Ihren Bungalow

  1. Beginnen Sie mit einem unlinierten, weißen Blatt.
  2. Zeichnen Sie, frei Hand oder mithilfe des Lineals, zunächst den äußeren Umriss im in etwa richtigen Größenverhältnis ein.
  3. Legen Sie nun den Eingang, evtl. Nebeneingänge, danach Zimmereinteilung, Zimmertüren und Fenster fest.
  4. Vergessen Sie nicht, Flure, Wirtschaftsräume, und - falls der Bungalow einen Keller erhalten soll - den Platz für die Treppe festzulegen.
  5. Achten Sie auf das richtige Größenverhältnis zwischen den Räumen. Bedenken Sie dabei, wer welchen Raum zu welchem Zweck nutzt, ob vorhandene Möbel (z.B. Einbauküche) berücksichtigt werden müssen, ob die Anordnung der Räume sinnvoll ist (z.B. gehen Küche und Esszimmer idealerweise ineinander über bzw. liegen nebeneinander) usw.
  6. Berücksichtigen Sie auch, dass bei einem Bungalow durch die Anordnung aller Räume auf einer Ebene die Ruheräume und die Aktionsräume möglichst weit voneinander getrennt sein sollten, um gegenseitige Störungen der Bewohner möglichst gering zu halten.
  7. Haben Sie Ihren „groben“ Bauplan fertiggestellt, können Sie ihn noch exakter (mit gut gespitztem Bleistift!) auf Millimeterpapier übertragen. Hier können Sie auch schon genauer festlegen, wie breit Fenster, Türen, Stellflächen usw. werden sollen, und wo genau bestimmte Anschlüsse (Strom, Gas, Wasser, Kabel-TV, Telefon usw.) liegen sollen.
  8. Wenn Sie (und Ihre Familie) mit Ihrem Bungalow-Bauplan zufrieden sind, können Sie gut gerüstet und mit konkreten Wünschen und Beispielen mit Ihrem Architekten weitertüfteln.