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Baufinanzierung abgelehnt - was tun?

Möglicherweise haben auch Sie aufgrund der niedrigen Bauzinsen schon an den Kauf oder Bau eines Eigenheims gedacht. Nahezu jeder Verbraucher muss eine Immobilienfinanzierung nutzen, um das benötigte Kapital aufzubringen. Falls die Baufinanzierung allerdings abgelehnt wird, sind einige Punkte zu beachten. So sollten sich Sie sich in diesem Fall beispielsweise zunächst informieren, was die Gründe der Ablehnung sind.

Eine Baufinanzierung kann aus verschiedenen Gründen abgelehnt werden.
Eine Baufinanzierung kann aus verschiedenen Gründen abgelehnt werden.

Wie Sie bei einem abgelehnten Kreditantrag vorgehen können

Die meisten Verbraucher werden keine Probleme haben, die beantragte Immobilienfinanzierung seitens der Bank genehmigt zu bekommen. Dennoch gibt es auch Kreditsuchende, deren Antrag abgelehnt wird.

  • Der erste Schritt, nachdem Ihr Antrag auf eine Baufinanzierung abgelehnt wurde, ist der Kontakt mit der Bank. Sie sollten hier möglichst das persönliche Gespräch suchen und nach den Gründen für die Ablehnung fragen.
  • Nicht selten ist es in einem solchen Gespräch möglich, den Bankmitarbeiter von der Finanzierung zu überzeugen. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn in der SCHUFA ein negatives Merkmal enthalten ist, welches nicht mehr aktuell ist. Mitunter sind es auch nur fehlende Unterlagen, die Sie leicht nachreichen können, die jedoch erst einmal zur Ablehnung des Antrages geführt haben.
  • Falls das persönliche Gespräch mit dem Kreditsachbearbeiter keinen Erfolg hat, haben Sie selbstverständlich die Möglichkeit, noch bei anderen Kreditinstituten ein Darlehen zu beantragen. Sie sollten in dem Zusammenhang allerdings nicht unbedingt erwähnen, dass eine andere Bank die Baufinanzierung zuvor abgelehnt hat. Achten Sie zudem darauf, beim Kreditgespräch möglich selbstbewusst aufzutreten.

Die Gründe für eine nicht genehmigte Baufinanzierung

Es gibt im Wesentlichen vier Gründe, warum die Banken eine Baufinanzierung in der Praxis ablehnen:

  • Ein häufiger Grund für die Ablehnung des Kreditantrages besteht darin, dass Sie einen negativen Eintrag bei der SCHUFA haben. Dies kann beispielsweise ein Mahnbescheid sein oder ein Kredit, der als unerledigt erfasst wurde. Falls dieser Eintrag berechtigt ist, haben Sie nur geringe Chancen, ein Darlehen zu erhalten.
  • Ein weiterer Grund besteht darin, dass Sie über kein ausreichendes Einkommen verfügen. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn das frei verfügbare Einkommen geringer als die kalkulierte Darlehensrate ist. Mitunter reicht es den Banken nicht aus, falls Sie keine Festanstellung haben, sondern beispielsweise selbstständig oder befristet tätig sind.
  • Nicht ausreichende Sicherheiten sind ebenfalls ein Grund, der häufig zur Ablehnung der Baufinanzierung führen kann. Möglicherweise haben Sie dann jedoch die Option, für ausreichende Sicherheiten zu sorgen, beispielsweise durch eine Bürgschaft.
  • Fehlende Unterlagen können ebenfalls der Anlass dafür sein, dass die Bank Ihrem Kreditantrag nicht stattgibt. Dieser Ablehnungsgrund ist noch der harmloseste. Denn in den meisten Fällen wird es möglich sein, die geforderten Unterlagen nachzureichen.
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