- 26.08.2011 Vivian Kiel
Das Wort "Bauchredner" ist manchmal verwirrend, weil der Darsteller nicht wirklich mit dem Bauch redet. Es geht eher darum, dass er die Lippenbewegung möglichst einschränkt, sodass diese vom Publikum nicht mehr wahrgenommen werden und gleichzeitig dennoch eine deutliche Aussprache behalten.
Bauchredner werden - so klappt es
- Aller Anfang ist schwer. Darum sollten Sie beim Erlernen des Bauchredens darauf achten, dass der Mund ein klein wenig geöffnet bleibt und nicht geschlossen ist, aber ohne, dass man die Bewegung der Zunge sieht, da man mit dieser die Laute formt und das Publikum ja davon überzeugt sein soll, dass man mit dem Bauch redet. Bei der kleinen Mundöffnung sind die Lippen weicher und somit nicht unbedingt beim Sprechen in Bewegung.
- Zum besseren Lernen können Sie sich beispielsweise einen Finger vor die Lippen halten, um zu testen, ob diese sich bewegen. Sie können sich auch vor einen Spiegel stellen und darauf achten, dass sich Ihre Lippen nicht bewegen.
- Einmal angefangen mit dem Üben werden Sie sicher schnell bemerken, dass es gar nicht so schwer ist, ein Bauchredner zu werden, da man den Großteil der Buchstaben im Alphabet aussprechen kann, ohne dabei den Mund zu bewegen. Die Buchstaben B, F, M, P, V und W stellen hier eine kleine Schwierigkeit dar, weil es beinah unumgänglich ist, diese auch mit Lippenbewegung auszusprechen.
- Sie haben jedoch die Variante, genau diese Buchstaben durch andere Konsonanten zu ersetzen. So sprechen Sie also statt einem "B" ein "D" oder statt einem "M" ein "N".
- Ein weiterer Trick ist es, die Stimme beim Sprechen zu verstellen. Das lenkt die Zuhörer vor allem auf die Stimme als auf die gesprochenen Buchstaben. Wenn Sie noch ein wenig üben, wird bald niemand mehr die Unterschiede hören.