- 10.05.2011 Iris Gödecker
- Hautdesinfektionsmittel
- Wattestäbchen
- Wund- und Heilsalbe
Was Sie gegen Bauchnabelentzündung tun können
Bauchnabelentzündungen sind relativ häufig. Oft wird der Bauchnabel bei der Körperpflege etwas vernachlässigt. Wenn Sie einen etwas tiefer eingestülpten Bauchnabel haben, steigt die Gefahr einer Bauchnabelentzündung.
- Um einer Bauchnabelentzündung vorzubeugen, sollten Sie Ihrem Bauchnabel bei der Körperpflege ein wenig Zeit widmen. Trocknen Sie Ihren Bauchnabel nach dem Duschen oder Baden sorgfältig. Einen tief liegenden Bauchnabel können Sie einfach mit einem Wattestäbchen säubern und trocknen.
- Wenn Sie sich eincremen, gönnen Sie auch Ihrem Bauchnabel eine kleine Portion Körperlotion. Ein gut gepflegter Bauchnabel entzündet sich selten.
- Ist es trotz aller Pflege zu einer Bauchnabelentzündung gekommen, sollten Sie Ihrem Bauchnabel besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Wichtig ist es, den Bauchnabel zu desinfizieren. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten, welches Hautdesinfektionsmittel für Sie geeignet ist.
- Halten Sie Ihren Bauchnabel sauber und trocken. Nach der Desinfektion pflegen Sie Ihren Bauchnabel mit einer Wund- und Heilsalbe. Gut geeignet sind auch zinkhaltige Salben. Sie können Ihren Bauchnabel auch mit einem in Kamillentee getränkten Wattepad austupfen. Kamille desinfiziert und unterstützt die Wundheilung.
- Wenn die Bauchnabelentzündung nach 3 bis 4 Tagen nicht abklingt, sich Eiter bildet, er nässt oder unangenehm riecht, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Manchmal wird eine Bauchnabelentzündung auch von einem Pilz ausgelöst. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihrer Bauchnabelentzündung durch einen Pilz verursacht wird, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Haus oder Hautarzt aufsuchen.