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Barfuß-Schuhe - so nutzen Sie die Schuhe richtig

Barfuß-Schuhe – das klingt nach einem Oxymoron: Denn entweder trägt man Schuhe oder man geht barfuß, aber beides zugleich scheint unmöglich. Tatsächlich aber sollen Barfuß-Schuhe ein Laufgefühl vermitteln, als ginge man barfuß – mit Schuhen. Der Vorteil ist, dass der Fuß vor spitzen Steinen, Scherben oder harten Kanten geschützt ist, das Material aber so dünn ist, dass der Fuß seinen Tastsinn entwickeln kann und genauso unstabil ist, wie beim Barfuß-Gehen. Denn das, so Orthopäden-Meinungen, ist immer noch die gesündeste Art der Fortbewegung.

Barfuß-Schuhe simulieren das Laufen ohne Schuhe.
Barfuß-Schuhe simulieren das Laufen ohne Schuhe.

Was Sie benötigen:

  • Qualitäts-Barfuss-Schuhe
  • Unterschiedliche Untergründe
  • Barfuss-Park

Barfuß-Gehen mit dem richtigen Barfuß-Schuh

  • Barfuss-Gehen ist gesund. Es wirkt gegen Spreiz- und Senkfüße, fördert die Körperkoordination, die Sinneswahrnehmung, den Tastsinn der Füße und verhindert Fehlbelastungen. Wer barfuß geht, tut seinem ganzen Bewegungsapparat etwas Gutes. Doch nackte Füße sind bisher nur auf Wiesen oder am Strand gesellschaftlich anerkannt. Wer barfuß durch die Stadt läuft oder ins Büro geht, erntet skeptische Blicke oder sogar Missfallen. Barfuß-Schuhe schließen diese Lücke und ermöglichen ein Barfuß-Gefühl trotz Fußbekleidung.
  • Qualität ist bei diesen Schuhen das Wichtigste. Die Materialien sollten dünn und weich, aber dennoch stabil und elastisch sein. Das gilt insbesondere für die Sohle. Barfuß-Schuhe machen nur einen Sinn, wenn das natürliche Gefühl für den Untergrund bleibt, auf dem Sie gehen. 
  • Sie haben hierbei die Wahl zwischen Zehenschuhen (Vibram Five Fingers) oder solchen Schuhen, die sich wie eine Socke um den Fuß schließen (Feelmax Schuhe). Egal, für welche Barfuß-Schuhe Sie sich entscheiden, achten Sie darauf, dass es keine billigen Kopien sind, die zu Discount-Preisen angeboten oder direkt aus China geordert werden.
  • Außerdem sollten Ihnen die Schuhe passen. Sie dürfen nicht zu eng, aber auch nicht zu locker sitzen und den natürlichen Gang nicht behindern. Die Barfuß-Schuhe sollten Ihnen, wie eine zweite Haut passen, in der Sie sich wohlfühlen.

Das Barfuß-Gefühl wieder gewinnen

  • Die Barfuß-Schuhe können Sie tragen, wann Sie wollen; je öfter, desto besser. Ebenso wie das Barfuß-Gehen, trainieren Sie mit Ihnen das Gleichgewichtsempfinden, die Leistungsfähigkeit, Fußmuskulatur, Reflexe und die Koordination. Das wirkt sich auf Ihren gesamten Bewegungsapparat aus, auf die Fuß- und Beinmuskulatur und die Fuß-, Knie- und Hüftgelenke. Orthopäden und Ärzte empfehlen nicht umsonst immer wieder, barfuß zu gehen, ohne Socken und Strümpfe.
  • Wenn Sie bisher jedoch vorrangig ein Schuhträger waren, sollten Sie mit dem Tragen der Barfuß-Schuhe langsam beginnen. Laufen Sie nicht drauf los über Stock und Stein, sondern ziehen Sie die Barfuß-Schuhe zuerst regelmäßig zu Hause an, in der Wohnung oder im Garten. Gewöhnen Sie sich an das neue Laufgefühl.
  • Ziehen Sie bei Spaziergängen die Barfuß-Schuhe an, im Wald oder in der Stadt und auf verschiedenen Untergründen. Auf diese Weise verschaffen Sie Ihren Füßen angenehme Sinneswahrnehmungen und massieren Sie zugleich.
  • Schauen Sie sich in Ihrem Ort um, ob es nicht irgendwo einen Barfuß-Park oder eine ähnliche Anlage gibt. Dort sind unterschiedliche Untergründe an einem Ort angelegt, zum Beispiel mit Kieselsteinen, Holz, Lehm oder Wiese, auf denen Sie Barfuß-Park oder mit Barfuß-Schuhen gehen können.
  • Natürlich können Sie Barfuß-Schuhen auch beim Laufen tragen. Das sollten Sie jedoch nur tun, wenn Sie sich an das Tragegefühl gewöhnt haben und sicher mit den Schuhen gehen können. Denn schnell kann es passieren, dass Sie mit den Barfuß-Schuhen beim Laufen umknicken, da sie keinen derart sicheren Halt bieten wie Laufschuhe. Aber schließlich ist ja das das Ziel der Barfuß-Schuhe: Unebenheiten und Unregelmäßigkeiten mit dem Fuß aktiv auszugleichen und das Gleichgewichtsempfinden zu trainieren. Dennoch sollten Sie möglichst nicht auf Asphalt laufen, da der Boden nicht nachgibt und das die Gelenke und die Wirbelsäule stärker belastet. Laufen Sie stattdessen auf weichen Untergründen, die nachgeben, wie zum Beispiel auf Wald- oder Wiesenwegen.
  • Barfuß-Schuhe können Sie schließlich überall und immer tragen: beim Wandern, Schwimmen an steinigen Stränden, Spazierengehen, Klettern, Joggen oder anderen Sportarten.
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