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Bankkaufmann und sein Gehalt - Wissenswertes zu den Verdienstmöglichkeiten

Bereits während ihrer dreijährigen Ausbildung erhalten künftige Bankkaufleute eine recht ordentliche Ausbildungsvergütung. Das Einstiegsgehalt und weitere Verdienstmöglichkeiten hängen von einigen Faktoren ab. Beispielsweise macht es einen Unterschied, ob Sie als Bankkaufmann Ihr Gehalt von einer Sparkasse oder einer Bank erhalten.

Viele Jahre Berufserfahrung zahlen sich beim Gehalt aus.
Viele Jahre Berufserfahrung zahlen sich beim Gehalt aus.

Die Ausbildungsvergütung für werdende Bankkaufleute reicht je nach Lehrjahr von etwa 700 Euro bis mehr als 800 Euro. Hier wird bereits anerkannt, dass es sich um eine anspruchsvolle kaufmännische Ausbildung handelt.

Bankkaufmann - Ihr Gehalt beim Einstieg

  • Auch wenn es eine Jobgarantie für den Bankensektor aufgrund von Finanzkrise und deren Folgen nicht gibt, sind Banken und Sparkassen immer auf der Suche nach fähigen Mitarbeitern.
  • Als Bankkaufmann können Sie Weiterbildungen des Unternehmens nutzen, um sich zu spezialisieren und sich auf gewisse Weise unentbehrlich zu machen.
  • Nach Abschluss der Lehre oder einem dualen Studium (Dauer 2 bis 2,5 Jahre) hängen Ihre Verdienstmöglichkeiten stark von unterschiedlichen Faktoren ab. 
  • Für die Höhe Ihres Gehaltes spielt durchaus eine Rolle, ob Sie bei einer Sparkasse oder einer Privatbank einsteigen, wie groß das Unternehmen ist und wo sich der Standort (West/Ost) befindet. 
  • Als Bankkaufmann verdienen Sie gegenüber einer Bankkauffrau durchschnittlich mehr. Die durchschnittlichen Gehaltsunterschiede belaufen sich auf bis 500 Euro im Monat.
  • Unmittelbar nach der Lehre sollte sich der Bonus Berufserfahrung noch nicht auswirken. Die Anzahl der Berufsjahre wirkt sich auf Ihr Gehalt später aus. In den ersten fünf Jahren können Sie mit einem Verdienst von bis zu 2.600 Euro brutto rechnen.

Verdienstmöglichkeiten - Bankangestellte im Vergleich

Haben Sie ein Studium zum Betriebswirt abgeschlossen, liegen Einstiegsgehälter bei um die 3.500 Euro brutto. Als Bankkaufmann erreichen Sie diese Gehaltsstufe erst nach mehr als zehn Jahren.

  • Das durchschnittliche Gehalt beträgt bis zehn Jahre Berufserfahrung knapp unter 3.000 Euro. Dann kann es auf bis zu 3.500 Euro brutto ansteigen. Erst nach mehr als 20 Jahren können Sie mit einem monatlichen Bruttoverdienst von um die 4.500 Euro rechnen.
  • Dennoch gilt es als sicher, dass Sie als Bankkaufmann mit einer einfachen Kundenberaterstelle nicht an das Gehalt eines diplomierten Betriebswirtes herankommen werden. Mit einer entsprechenden Weiterbildung (Studium) sollten Sie die erforderlichen Voraussetzungen schaffen.
  • Mit einer Spezialisierung beispielsweise auf Risikomanagement, Kreditanalyse und Liquiditätssteuerung können Sie trotz Finanzkrisen bei Banken und Sparkassen sogar mit einer Jobgarantie rechnen.

Tipp: Ihre Fortbildungen wirken sich nicht automatisch auf eine Gehaltshöhe aus. Es kommt immer auf die jeweilige Position in der Bank an. Hier schließt sich der Kreis. Denn dort dürfen Sie erst arbeiten, wenn Sie ein bestimmtes Fortbildungslevel vorweisen können.

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