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Bangkirai auf Terrasse verlegen - so gehen Sie richtig vor

Das Bangkirai-Holz eignet sich hervorragend für die Terrassengestaltung. Bangkirai besitzt eine sehr hohe Lebensdauer und zeichnet sich durch seine Farbvielfalt von hellbraun bis dunkelrot-braun aus. Dieses Farbspiel bringt Leben in Ihren Garten. Zur Verlegung von Bangkirai auf der Terrasse sollte einiges beachtet werden.

Bangkirai ist ein ideales Holz für die Terrassengestaltung.
Bangkirai ist ein ideales Holz für die Terrassengestaltung.

Was Sie benötigen:

  • Bohrmaschine
  • Akku-Schrauber
  • Kappkreissäge
  • Führungsschiene
  • Zwingen
  • Zugeisen
  • Zuggurte
  • Distanzhalter
  • Edelstahlschrauben
  • Hartholzbohrer mit Senker, Winkelmaß, Schlagschnur, Bandschleifer
  • Schnur

So verlegen Sie Bangkirai richtig

  1. Zunächst sollten Sie alle Bangkirai-Dielen vorbohren, um ein Ausreißen der Schrauben zu verhindern.

  2. Verwenden Sie stets Schrauben aus rostfreiem Edelstahl (V2A).

  3. Um Rissbildungen an den Schnittkanten zu verhindern, können die Schnittkanten nachträglich mit wasserfestem Leim behandelt werden.

  4. Verwenden Sie auch für die Unterkonstruktion eine harte Holzart. Ansonsten können durch Schwinden Wellen auf der Terrasse entstehen.

  5. Lassen Sie bei der Verlegung immer 3 mm Platz zwischen den Dielen.

  6. Wie jede andere Holzart auch, ergraut Bangkirai-Holz im Laufe der Zeit, wenn es nicht mit einem speziellen Pflegeöl behandelt wird. Im Handel sind verschiedene Pflegeöle für Bangkirai-Holz erhältlich. Diese sollten mehrschichtig 1-2 Mal im Jahr aufgetragen werden.

  7. Bei der Verwendung von Bangkirai ist unbedingt auf umliegende Bauteile (Mauern, Fassaden) zu achten! Die Langlebigkeit von Bangkirai-Holz ist auf seinen ölhaltigen Inhaltsstoff zurückzuführen. Dieser tritt meist nach der ersten Witterungsphase auf. Kommen umliegende Bauteile mit diesem Inhaltsstoff in Berührung, ist er nur schwer wieder zu entfernen. Abhilfe schafft hier in der Regel eine Behandlung mit einem speziellen Pflegeöl für Bangkirai-Holz vor der ersten Witterungsphase.

  8. Der Bau der Unterkonstruktion ist abhängig von der Stärke der Bangkirai-Dielen. In der Regel sollten Sie nicht an der Unterkonstruktion sparen. Zu weite Abstände führen zu keinem guten Laufgefühl.

  9. Mit einem Dielenabstand von 45 cm x 70 cm sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite.

  10. Für die Unterkonstruktion wird eine ebene Fläche benötigt. Falls notwendig, wird diese Fläche mit Kies plan gemacht. Unter dem Kies sollten Sie eine Vlies-Lage verlegen, damit das Unkraut nicht durchwachsen kann.

  11. Die Unterkonstruktion wird mit dem Erdreich verankert. Hier sind verschiedene Verfahren möglich.

  12. Bei der Verlegung der Dielen sollte 1 bis 2 Prozent Gefälle in Rillenrichtung eingehalten werden, damit das Regenwasser besser ablaufen kann.

  13. Wenn Sie die Terrasse an einer Wand befestigen, muss zwischen Wand und Terrasse mindestens 1 cm Abstand eingehalten werden. Die Bangkirai-Dielen dürfen nicht mit Eisen in Verbindung kommen, ansonsten entstehen unschöne Verfärbungen.

  14. Achten Sie darauf, dass jedes Dielenende mit einem Tragbalken gestützt wird und mit 2 Schrauben verschraubt wird. Der Abstand von den Schrauben bis zum Dielenende muss mindestens 2 Zentimeter, maximal 5-7 Zentimeter betragen. Die Schraubköpfe müssen bündig mit der Riffelkuhle sein.

  15. Mit Keilen, Zuggurten, Zugeisen und Zwingen werden Unregelmäßigkeiten in der Mitte der Dielen ausgeglichen und in Position gebracht. Dann wird für die restlichen Schrauben eine Schnur gespannt und die übrigen Schrauben werden mit den Tragbalken verschraubt.

  16. Mit einer Kreissäge und Führungsschiene (HM bestückt) können Sie das Ende der Terrassendielen auf die gewünschte Länge zuschneiden. Danach können Sie mit einem Hobel (Elektro- oder Handhobel) oder mit einem Bandschleifer die Enden der Terrassendielen mit einer 45 Grad Schräge versehen.

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