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Balkonpflanzen im Frühling vor Nachtfrost schützen

Im Frühling gibt es Tage, an denen es bitterkalt ist. Ihren Balkonpflanzen droht der Kältetod, wenn Sie diese nicht vor Frost schützen.

Balkonpflanzen reagieren gerade im Frühling empfindlich auf Frost und benötigen besonderen Schutz.
Balkonpflanzen reagieren gerade im Frühling empfindlich auf Frost und benötigen besonderen Schutz.

Balkonpflanzen zu einem guten Start verhelfen

Jedes Jahr im Frühling sterben viele Balkonpflanzen und deren Blüten den Tod des Erfrierens, weil plötzlich Nachtfrost einsetzt. 

Die meisten Balkonpflanzen treiben in den Frühlingsmonaten aus. Die jungen Triebe sind besonders anfällig für Frost. Da eine Pflanze Licht braucht, um auszutreiben, muss sie rechtzeitig im Jahr ins Freie. Es ist also erforderlich, sie so früh wie möglich auf den Balkon zu stellen. Das Winterquartier ist keine Option, um sie vor Frost zu schützen.

Im Frühling benötigen Ihre Balkonpflanzen doppelten Schutz. Sie müssen die Erde vor dem Durchfrieren bewahren und die zarten Triebe vor der Kälte schützen. Gleichzeitig brauchen die Blumen ab März Licht zum Gedeihen.

Die Erde im Frühling vor Frost schützen

Die Blumenerde darf nicht gefrieren. Hier sind die feinen Wurzelfasern zu finden, welche die Pflanzen brauchen, um Wasser und Nährstoffe aufzunehmen. 

Anders als im Garten ist die Erde in den Gefäßen von allen Seiten dem Frost ausgesetzt. Die Gefahr, dass sie in einer frostigen Nacht durchfriert, ist groß. 

Umwickeln Sie Kübel und Balkonkästen mit Matten oder einem dicken Tuch. Damit das Material nicht verrutscht, befestigen Sie es mit einer starken Schnur oder noch besser mit Draht. 

Kleinere Gefäße lassen sich übrigens ausgezeichnet im Kompost schützen. Graben Sie diese einfach bis zum oberen Rand ein. Die Gärwärme ist der beste Frostschutz.

Einen geschützten Standort wählen

Vor den Eisheiligen ist es riskant, die Blumenkästen an der Brüstung anzubringen. Der sicherste Platz ist ein windgeschützter Ort nahe an der Hauswand. Dort überstehen die jungen Triebe die Kälte recht gut und die Erde friert mit einem geeigneten Frostschutz nicht.

Wenn Sie die Töpfe im Kompost eingraben, brauchen die Triebe einen zusätzlichen Schutz. Stülpen Sie eine transparente Haube darüber oder eine durchsichtige Tüte. Sichern Sie diese mit Klebeband, damit der Wind sie nicht davonträgt.

Tipps bei gelegentlichen Nachtfrösten

Falls das Frühjahr mild ist, achten Sie auf die Wettervorhersage. Decken Sie abends einen Eimer über die Pflanzen im Kompost, falls Nachtfröste angesagt sind.

Räumen Sie Kästen und Kübel, die nicht eingegraben sind, über Nacht ins Haus. Ideal ist ein ungeheizter Raum, da die Pflanzen ansonsten einen Temperaturschock bekommen.

Einsatz verschiedener Materialien als Frostschutz

Im Fachhandel sind Kokosmatten, Winterschutzvliese, Jutematten und besondere Folien erhältlich.

Undurchsichtiges Material ist eigentlich als Winterschutz für Gartenpflanzen gedacht. Es eignet sich ausgezeichnet, um Töpfe, Kübel und Pflanzkästen einzuwickeln. Achten Sie darauf, dass Sie die Pflanzen nicht damit bedecken.

Transparente Folien und Vliese sind ideal als Schutz für die unbedeckten Pflanzen. Sie sind zu dünn, um die Blumenerde vor Frost zu bewahren. Decken Sie damit die Pflanzen ab, deren Wurzeln durch Matten oder im Kompost geschützt sind.

Luftpolsterfolien eignen sich, um die komplette Balkonbepflanzung einzuhüllen. Wegen der Schimmelgefahr und da das Material den Lichteinfall behindert, dürfen Sie die Pflanzen nicht ständig eingepackt lassen. Öffnen Sie die Hüllen im oberen Bereich an frostfreien Tagen, um die Pflanzen mit Licht und Luft zu versorgen.

Frostschutz für Balkonpflanzen

Material

Eignung

Kokosmatten, Jutematten

Zum Einwickeln von Kübeln und Kästen

Vliese, Folien

Zum Abdecken der Pflanzen

Luftpolsterfolie

Zum Einwickeln der Pflanzgefäße zusammen mit den Pflanzen

 

 

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