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Bäckereifachverkäuferin - Lohn und Weiterbildungsmöglichkeiten

Der Beruf einer Bäckereifachverkäuferin deckt sich im Wesentlichen mit den anderen Bereichen aus dem Verkauf. Dabei ist es nicht verwunderlich, dass sich auch eine gewisse Ähnlichkeit im Lohn abzeichnet.

Der Verkauf stellt ein breites Arbeitsfeld dar.
Der Verkauf stellt ein breites Arbeitsfeld dar.

Der Lohn einer Bäckereifachverkäuferin

  • Grundsätzlich ist zu sagen, dass sich der Lohn von Verkäufern im Allgemeinen und Bäckereifachverkäuferinnen im Speziellen zunächst im Standort unterscheidet: Ost- oder Westdeutschland.
  • Im Durchnitt handelt es sich um ca. 7 Euro die Stunde. Ausnahmen um ein bis zwei Euro nach oben und unten sind möglich, aber gerade nach oben nicht die Regel. Denn tatsächlich werden längst nicht die angegebenen Werte bezahlt.
  • Dabei sollten Sie nämlich wissen, dass eine im Verkauf tätige Person in der Regel früher kommen muss, z.B., um die Backstube vorzubereiten oder Waren in Empfang zu nehmen, möglicherweise auch wegen Aufräumarbeiten länger bleibt und schließlich auch keine festgeschriebene Pause hat. Denn wenn nun mal ein Kunde vor der Theke steht, wird man den nicht warten lassen wollen, sofern man nicht schon einen neuen Beruf in Aussicht hat.
  • Diese zusätzlichen Arbeitszeiten sind dabei meistens nicht vergütet, wodurch sich der effektive Stundenlohn in noch niedrigeren Bereichen befindet. Netto sind dies in der Regel 800 bis 1.100 Euro bei einer 48-Stunden-Woche mit sonntäglicher Arbeit.
  • Auszubildende haben hier übrigens ein noch härteres Los, da diese eine feste Vergütung erhalten, die zwischen 300 und 600 Euro variiert, je nach Lehrjahr.
  • Dabei gibt es jedoch die Möglichkeit, die Ausbildung gar nicht erst zu starten und stattdessen direkt als Verkäufer/in anzufangen. Denn z.B. in Sachsen verdienen ausgebildete Kräfte in diesem Bereich nicht mehr als direkt Eingestellte.

Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem Beruf

  • Je nach Präsenz im Betrieb können Sie möglicherweise auch andere Aufgaben übernehmen oder sich weiterbilden.
  • In der Regel werden betriebliche (Pflicht-)Schulungen z.B. im Bereich des Verkaufs, der Warenpräsentation oder der Gerätebedienung angeboten.
  • Als direkte Aufstiegsmöglichkeiten können sich, gerade bei größeren Ketten, Filialleiter- oder Bezirksleiterpositionen ergeben, wofür Sie jedoch im Besitz eines Autos sein sollten. Dies ist dabei zudem auch mit einem Lohnplus verbunden, heißt jedoch auch nicht, dass Sie dann weniger arbeiten müssen.
  • Grundsätzlich können Sie sich mit Ihrem Wissen jedoch auch allgemein im Feld der Lebensmittel weiterbilden oder eine entsprechende Arbeit suchen. Beispiele für Alternativen für eine Bäckereifachverkäuferin wären Lebensmitteltechniker oder Ernährungsberater.
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