Was Sie benötigen:
  • Spülbürste
  • Handtuch
  • Schraubendreher

Bad ist zu feucht - Ursache herausfinden

  • Es gibt viele Gründe, warum ein Badezimmer zu feucht sein kann. Um Abhilfe bei der Nässe zu schaffen, müssen Sie zuerst ergründen, woher die Ursache kommt.
  • Raumbelüftung ist in Bädern zwingende Notwendigkeit. Bei fensterlosen Bädern sind in der Regel in älteren Gebäuden so genannte Berliner Schächte eingebaut. Es handelt sich dabei um eine Art Kamin. An der Wand, wo der Berliner Schacht verläuft, befinden sich zwei Lüftungssiebe. Eines in unmittelbarer Nähe des Bodens und eines in unmittelbarer Nähe der Decke. Diese Schächte müssen frei zugänglich sein und dürfen auf keinen Fall durch Möbel, Bilder oder Ähnliches zugestellt sein. Auch müssen die Lamellen der Schachtabdeckungen regelmäßig gereinigt werden. Durch den Luftzug setzen sich die Lamellen der Schachtabdeckung mit Staub zu und können somit die feuchte Luft nicht mehr abtransportieren.
  • In neueren Wohneinheiten sind in fensterlosen Bädern elektrische Lüftungen eingebaut. Diese funktionieren jedoch auch nur dann einwandfrei, wenn sie regelmäßig gewartet und gepflegt werden. In den Lüftungen sind Vlieseinlagen, die mindestens viermal im Jahr ausgebaut und gründlich ausgewaschen werden müssen. Wenn die Einlagen in den Lüftungen durch Staubeinlagerungen verstopft sind, können sie keine Feuchtigkeit mehr abtransportieren.

Reinigung der Lüftungssiebe des Berliner Schachts

  1. Schrauben Sie die Siebe ab. Reinigen Sie die Siebe mit einer Spülbürste unter fleißendem Wasser.
  2. Trocknen Sie die Siebe gründlich ab. Schrauben Sie die Siebe wieder fest.

Reinigung elektrischer Luftfilter im Bad

  1. Schrauben Sie den Luftfilter ab. Entnehmen Sie das Filtervlies. Waschen Sie das Vlies gründlich aus.
  2. Trocknen Sie das Vlies auf der Heizung oder in der Sonne.
  3. Waschen Sie den Rahmen gründlich ab. Trocknen Sie den Rahmen gründlich.
  4. Setzen Sie das Vlies wieder ein.Schrauben Sie den Rahmen wieder an.

Wenn Ihr Bad nun immer noch zu feucht ist, dann liegt es nicht an Ihnen, sondern an der Bausubstanz. In dem Fall setzen Sie Ihren Vermieter von den Umständen in Kenntnis oder rufen Sie einen Fachmann.