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Backhefe richtig verwenden - so geht der Teig auf

Backhefe richtig verwenden - so geht der Teig auf2:00
Video von Bianca Koring2:00

In vielen Rezepten benötigt man Hefe. Dabei ist meistens die Backhefe gemeint, obwohl es durchaus andere Hefesorten gibt. Viele schrecken vor der Verwendung zurück, weil Hefe immer noch als schwieriges Backtriebmittel angesehen wird.

Bei der Verwendung von Backhefe können Sie einiges falsch machen. Am empfindlichsten ist frische Hefe. Selbst bei der Trockenhefe gilt es, ein paar Regeln zu beachten, damit der Teig auch so aufgeht, wie Sie sich das vorstellen.

So verwenden Sie Backhefe

  • Achten Sie immer auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Überlagerte Hefe verliert an Triebkraft und der Teig geht nicht auf.
  • Die zu verwendenden Flüssigkeiten sollten nie heiß, sondern lauwarm sein. Hefe ist ein Pilz, der bei Temperaturen zwischen 50 °C und 60 °C abstirbt.
  • Lösen Sie frische Backhefe immer in einer lauwarmen Flüssigkeit auf. Dazu zerkleinern Sie die Hefe und geben sie in die Flüssigkeit. Rühren Sie so lange um, bis die Backhefe sich aufgelöst hat.
  • Geben Sie das Salz (sofern das Rezept es verlangt) nie direkt zu der aufgelösten Hefe, sondern mischen Sie es gut mit dem Mehl.
  • Hefeteig geht am besten bei einer Temperatur um 37°C auf. Lassen Sie den Teig daher nicht an einem heißen Ort gehen.
  • Je wärmer die Umgebung ist, in der der Teig ruht, um so größer werden Luftblasen, die durch die Gärung entstehen. Lassen Sie den Hefeteig über Nacht im Kühlschrank gehen, erhalten Sie einen feinporigen Teig.
  • Auch Trockenhefe kann man auflösen, sofern das Rezept einen Vorteig verlangt. Nehmen Sie dazu einen Teil der im Rezept verlangten Flüssigkeit ab.
  • Kneten Sie den Hefeteig immer gut durch. Hefeteig sollte immer eine weiche aber nicht klebende Konsistenz aufweisen.
  • Die Zugabe von Fett verzögert die Gärung der Hefe, deshalb sollten Sie bei einem Fettanteil, der höher als ein Drittel der Menge an Mehl ist, die Hefemenge erhöhen.
  • Zucker gilt als Nahrung für Hefe. Geben Sie in den Vorteig immer etwas Zucker oder Honig. Eigelb macht einen Hefeteig mürbe. Durch die Zugabe von Eiweiß wird ein Hefeteig trocken. Vermeiden Sie einen zu hohen Eiweißanteil im Teig.
  • Achten Sie beim Durchkneten des bereits gegangenen Hefeteiges darauf, dass Sie ihn nicht zu sehr kneten, da Sie sonst alle Luftbläschen herauskneten.

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