Alle Kategorien
Suche

Babysitter-Verdienst - so zahlen Sie angemessen

Der Verdienst eines Babysitters ist in den meisten Fällen reine Verhandlungssache. Der Jugendliche, der diese Tätigkeit nutzt, um etwas mehr Geld zur Verfügung zu haben, sollte jedoch nicht das Gefühl bekommen, ausgenutzt zu werden.

Mit einem guten Babysitter fällt Ihre Abwesenheit kaum auf.
Mit einem guten Babysitter fällt Ihre Abwesenheit kaum auf.

Der Verdienst Ihres Babysitters darf Ihren finanziellen Status widerspiegeln

Bedenken Sie bei der Ermittlung der Summe, die Sie Ihrem Babysitter als Verdienst zugestehen möchten, daran, dass dieser "Stundenlohn", den Sie zahlen wollen, Ihre Anerkennung für die erbrachte Leistung zum Ausdruck bringt. Die Bezahlung darf von beiden Seiten nicht nur als reine Abgeltung einer Dienstleistung verstanden werden. Ein netter Abend, den Sie dank der Aufsichtsperson sorgenfrei verbringen dürfen, hat schließlich auch einen gewissen Wert.

  • In der Regel wird Ihr Babysitter eigene Erfahrungen, was den Verdienst eines Kinderbetreuers betrifft, mitbringen und Ihnen seine Vorstellungen vortragen, meistens kommt hier ein als angemessen anzusehender Betrag zur Sprache. Wenn Ihnen dieser allerdings selbst als zu bescheiden erscheint, dürfen Sie diesen natürlich aufstocken.
  • Leben Sie in einer Wohnung oder einem Haus, welches dem, der es betritt, Rückschlüsse auf ein gutes Einkommen ermöglicht, so dürfen Sie sich bei den Verdienstverhandlungen mit Ihrem Babysitter auch nicht "lumpen" lassen. Der Versuch, eine noch angemessene Forderung zu drücken, könnte in Anbetracht Ihres Zuhauses unangebracht sein.
  • Es ist nicht einfach, den Babysitter-Verdienst zu ermitteln, jedoch lässt sich der von anderen Hilfe suchenden Familien gezahlte Lohn durch Anfragen ermitteln. Somit gehen Sie nicht vollkommen unvorbereitet in die anstehenden "Tarifverhandlungen". Sie werden sicherlich keine wildfremden Menschen auf Ihre Kinder aufpassen lassen, von denen Sie im Bekanntenkreis keine zufriedenstellenden Erfahrungsberichte erhalten haben, daher dürfte es Ihnen an solchen Informationsquellen auch nicht mangeln.
  • Eine Möglichkeit wäre es, den Lohn zu staffeln. Im Einzelfall würde dies bedeuten, dass Ihr Babysitter, wenn Ihr Kind bereits schläft, während die Aufsichtsperson ins Haus kommt, auch ein geringeres Entgelt erhält (es werden hier  - Stand Juli 2012 - in der Regel ca. 5 - 8 Euro gezahlt). Ist Ihr Kind jedoch noch aktiv und fordert Beschäftigung, so ist ein wesentlich höherer Tarif zu wählen - hier werden je nach Alter des zu beaufsichtigen Kindes in der Regel zwischen 8 und 12 Euro fällig.

Zeigen Sie Ihrer "Nanny", was sie Ihnen wert ist

  • Es ist nicht einfach an einen vertrauenswürdigen Babysitter zu kommen, die schulischen Anforderungen an die infrage kommende Personengruppe, den Jugendlichen, sind immens gestiegen. Allein aus diesem Grund ist die Freizeit für Schüler ein immer seltener werdendes Gut. Wenn Sie einem Heranwachsenden, der sich als guter "Aufpasser" bewährt hat, nur geringfügig entlohnen, weil Sie der Ansicht sind, dass es eigentlich keine Arbeit darstellt, schlafende Kinder zu hüten, können Sie unter Umständen damit rechnen, dass Ihr Babysitter, auf den Sie sich hätten verlassen können, auch mal keine Zeit für Sie haben könnte.
  • Der Mensch weiß nicht zu schätzen, was ihm als sicher gilt. Ihr Babysitter muss nicht unbedingt dann, wenn Sie ihn mal benötigen sollten, zur Stelle sein. Wenn er allerdings wüsste, dass seine Tätigkeit sich in einen angemessenen Verdienst niederschlagen wird, wird so manche Party, auf die der Teenager gerne gegangen wäre, ohne diesen stattfinden.
  • Belassen Sie es bei guter Arbeit nie allein bei dem ausgehandelten Verdienst. Ein Obolus, so dann und wann, stärkt das Verhältnis und drückt Ihre Zufriedenheit besser aus als das netteste Dankeschön.
Teilen: