Sie können sich nicht entscheiden, ob Sie Ihr Baby schreien lassen sollen oder nicht, wenn es weint? Diese Entscheidung fällt vor allem beim ersten Kind schwer, weshalb diese Anleitung Ihnen eine gute Stütze sein kann.
- 15.12.2011 Annemarie Kremser
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
So versorgen Sie Ihr Baby richtig
- Gerade am Anfang ist es sehr wichtig, dass Sie viel Nähe zu Ihrem Baby aufbauen, damit die Beziehung zwischen Ihnen später gestärkt ist. Dazu gehört beispielsweise das Stillen, das Mutter und Baby auf eine einzigartige Weise verbindet.
- Außerdem sollten Sie so viel Zeit mit Ihrem Baby verbringen, wie es nur irgendwie geht und es dabei möglichst immer am Körper tragen. Bestimmte Tragetücher sind dabei ideal. Ihr Baby wird dort ruhiger sein als im Kinderwagen, weil es sich ebenso geboren fühlt, als wäre es noch in Ihrem Bauch.
Das Kleine schreien lassen oder nicht?
- Grundsätzlich lässt sich die Frage, ob man ein Baby schreien lassen sollte oder nicht, nicht so einfach beantworten. Am Anfang müssen Sie das Schreien Ihres Babys extrem ernst nehmen, da Sie es noch nicht deuten können.
- Nach einiger Zeit werden Sie jedoch an der Art, wie Ihr Baby weint, erkennen könne, ob es dies tut, weil es Hunger oder Durst hat, die Windel voll ist, es müde ist oder einfach nur trotzig sein will.
- Manchmal beruhigt sich ein Baby auf von selbst wieder. Sie können es kurz schreien lassen und warten, ob es sich beruhigt oder nicht. Falls dies nicht der Fall ist, müssen Sie nach ihm sehen. Kontrollieren Sie dann als Erstes, ob es seinen Schnuller verloren hat, die Windel voll ist oder ob es der Uhrzeit nach bereits Hunger haben könnte. Auch Blähungen sind für ein Baby sehr schmerzhaft und können es zum Schreien bringen.
- Wenn Sie erkennen, dass Ihr Baby aus Trotz zu schreien begonnen hat, sollten Sie es erst einmal schreien lassen. Wenn Sie es ignorieren, wird es entweder aufhören oder nicht. Falls nicht, müssen Sie es beruhigen. Dies sollten Sie aber immer erst nach einer Wartezeit tun, damit es sich in seinem Trotz nicht bestätigt fühlt.