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Azteken, Maya und Inka - Unterschied

Obwohl Maya, Inka sowie Azteken sich heute in Mexiko den Ureinwohnerstatus teilen, und womöglich nebeneinander Tür an Tür wohnen, gibt es geschichtliche Unterschiede, die diese Urvölker voneinander trennen. Vermischt haben sich diese Naturvölker bis heute auf jeden Fall noch nicht.

Die Heimat der drei Hochkulturen
Die Heimat der drei Hochkulturen

Inka, Azteken sowie auch das Volk der Maya waren allesamt Indianerstämme

  • Mayas, Inka oder auch Azteken waren zu ihrer Blütezeit jeweils Hochkulturen, sie waren anderen Völkern in allen Bereichen weit überlegen. Sie verfügten für das jeweilige Zeitalter gesehen über profundes Wissen auf Gebieten, wie beispielsweise der Mathematik und der Astronomie, welches anderen bis dahin noch verborgen geblieben war. Dieses Wissen war es unter anderem, was ihnen Macht über andere Stämme zuteilwerden ließ.
  • Wenn man nun nach Unterschieden suchen möchte, so gilt es hierfür verschiedene Kriterien in Augenschein zu nehmen, die da wären die Region, in der sie jeweils lebten, die Religion, die Sprache sowie die Klärung der Frage, ob es noch Nachkommen dieser Indianerstämme Mittel- und Südamerikas gibt.

Unterschiede, die sich zwischen den Völkern ausfindig machen lassen

  • Die Wohngebiete der Inka umfassten zu ihrer Hochzeit Peru, Bolivien und Ecuador, Teile von Argentinien und Chile. Das Volk der Azteken - die sich selbst Mexica nannten - siedelte sich erst im 13. Jahrhundert im mexikanischen Hochland an und führte dort anfangs ein untergeordnetes Leben. Der Dritte im Bunde war ursprünglich im heutigen Mexiko, Belize, Guatemala und Honduras beheimatet.
  • Die Indianer des Hochlandes betrieben einen Opferkult - alle drei Kulturen machten hier keinen Unterschied und nahmen Opfergaben vor. Jedoch war dieser Kult bei den Azteken am umfangreichsten - so brachten sie regelmäßig 13 Göttern Opfer dar. Die dazu benötigten Menschen wurden durch Feldzüge gegen andere Völker "gewonnen". Der am weitesten verbreitete Stamm betete die Sonne an, die auch als Ahnin ihrer Herrscher angesehen wurde. Hunab, der Hauptgott der Maya, galt als Schöpfer des Himmels und der Erde. Es wurde von ihm nie ein Abbild geschaffen, jedoch galt er als allgegenwärtig. Die eventuellen Ähnlichkeiten mit einem anderen verehrungswürdigen Schöpfer könnten dabei nicht nur rein zufälliger Natur sein.
  • Die Inkas sprachen "Quechua", die Verehrer Hunabs verwandten "Mayathan" und "Chol", um sich zu verständigen. "Nahuatl" hieß die Sprache der Mexica. Jedoch musste es ihnen eventuell möglich gewesen sein, sich untereinander zu verständigen, da ein Aufeinandertreffen aller drei Stämme heute, aufgrund diesbezüglicher Funde, nicht ausgeschlossen wird.

Zwar ist von dem damaligen Reichtum der damaligen Indianerstämme nichts mehr geblieben, jedoch sind alle drei Kulturen nicht ausgestorben. Nachfahren verteilen sich zum Teil fast über die gesamte Welt.

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