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Auto - Runterschalten richtig einsetzen

Einer der Vorteile eines Autos mit Schaltgetriebe ist, dass das Autofahren, durch das ständige Rauf- und Runterschalten der Gänge nicht zu eintönig wird. Aber es gibt noch weitere Vorteile.

Manchmal muss man einfach runterschalten.
Manchmal muss man einfach runterschalten.

Wann man beim Autofahren einen Gang runterschalten sollte

Wer schon einmal ein Auto mit Automatikgetriebe über eine längere Strecke gefahren hat, weiß wie ermüdend das monotone Gaspedaltreten, ohne jede andere Handlung, wie das Rauf- und Runterschalten der Gänge, sein kann. So bequem das Fahren eines Automatikfahrzeuges auch sein mag, die Gefahr des Sekundenschlafs bei langen Autofahrten ist hier wesentlich höher als bei einem Schaltwagen einzustufen.

  • Mit der Fahrpraxis wird es zur Routine, den richtigen Moment des Runterschaltens zu erkennen. Erfahrene Autofahrer erledigen diesen Vorgang ohne darüber großartig nachdenken zu müssen. Wenn Sie sich verinnerlichen, dass Sie im ersten Gang anfahren, das Auto also aus dem Stand heraus in Bewegung setzen, besitzt dieser Gang die größte Kraft und die wird ja schließlich benötigt, um ca. 1000 kg in Fahrt zu bringen.
  • Die weiteren Gänge, die Sie bei der Beschleunigung des Wagens nacheinander nutzen, verlieren immer mehr an Kraft, bis Sie mit dem letzten Gang den schwächsten erreicht haben. Dieser dient nur noch zum Einhalten der Reisegeschwindigkeit und kann bei einer plötzlich anstehenden Beschleunigung - wie dies beim Überholen der Fall wäre - nicht mehr viel ausrichten, dann heißt es eine Stufe runterschalten, um wieder in den nächststärkeren Gang zu kommen, der dann ein Schnellerwerden des Autos zügiger ermöglicht als sein Vorgänger.
  • Wenn Sie eine Steigung zu erklimmen haben, bemerken Sie recht schnell, wann es an der Zeit ist und Sie den Gang wechseln müssen, um weiter nach oben gelangen zu können.
  • Wer allerdings weiß, wann der richtige Moment zum Runterschalten ist, kann seinen Motor auch zum Bremsen einsetzen, also genau für das Gegenteil. Fahren Sie z. B. auf ein Stauende zu und haben noch genügend Zeit langsamer zu werden, schalten Sie einen Gang herunter und lassen die Kupplung langsam wieder kommen ohne dabei Gas zu geben. Sie können hier mit der Kupplung "spielen", sie also abwechselnd treten und wieder loslassen. Bemerken Sie, dass die Bremswirkung des Motors nachlässt, hilft es, weiter runterzuschalten und wieder die Motorbremse zu nutzen.
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