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Auto-Rechner - wie Sie die wirklichen Kosten des Autofahrens kalkulieren sollten

Bei einem Auto-Rechner kalkulieren viele Menschen oft nur, welche Kosten ihnen für eine Fahrt aufgrund des Benzinverbrauches entstehen. Eine Fahrkarte des öffentlichen Nahverkehrs kann dann teuer wirken. Um einen wirklichen Vergleich zu haben, sollten Sie daher beim Autofahren auf die wirklichen Kosten blicken - und dies sind durchaus nicht nur finanzielle Aspekte.

Autofahren verursacht nicht nur Kosten.
Autofahren verursacht nicht nur Kosten. © Martin_B. / Pixelio

Kosten haben Sie beim Autofahren nicht nur an der Zapfsäule - auch Versicherungen, Reparaturen und Steuern wollen bezahlt sein. Wenn Sie Ihre Kilometerkosten mit einem "Auto-Rechner" kalkulieren wollen, dann müssen Sie diese Kostenpositionen kilometerbezogen umrechnen.

Mit einem einfachen Auto-Rechner kalkulieren

  • Bei einem einfachen Auto-Rechner kalkulieren Sie im ersten Schritt Ihre Jahresfahrleistung. Dann rechnen Sie alle Ausgaben zusammen, die im Laufe des Jahres für das Auto anfallen - dazu gehören nicht nur Versicherungen, Steuern und Reparaturkosten, sondern vor allem auch der Wertverlust. Dieser macht gerade bei Neufahrzeugen eine erhebliche Kostenposition aus.
  • Zusätzlich sollten Sie noch Parkgebühren überschlägig mit einrechnen, insbesondere wenn Sie in der Stadt wohnen.
  • Die Gesamtkosten teilen Sie dann durch die Gesamtkilometer und erhalten so einen durchschnittlichen Kilometerpreis.
  • Wenn Sie dann diesen mit den Ausgaben für ein Bahnticket vergleichen, dann fällt dieser Vergleich sicher schon ganz anders aus.

Auch die nicht-finanziellen Kosten berücksichtigen

  • Neben den finanziellen Kosten sollten Sie bei Ihrem Auto-Rechner jedoch auch die "Kosten" berücksichtigen, die nicht in Geld bestehen.
  • Diese können beispielsweise darin bestehen, dass Sie sich durch die häufige Autonutzung selbst weniger bewegen und dadurch eher ungesund leben.
  • Nachteile entstehen auch dadurch, dass Sie beim Fahren von A nach B in einem Blechmobil viel weniger von Ihrer Umwelt mitbekommen, als wenn Sie sich auf den Fahrradsattel schwingen.
  • In einer Welt, die fast alles in Geld zu messen versucht, mag eine solche "Kostenanalyse" widersprüchlich erscheinen - doch Geld ist eben nicht alles.
  • Auch Kinder bekommen beispielsweise in einem offenen Fahrradanhänger viel mehr Umwelteindrücke mit, als wenn Sie nur vom Rücksitz aus durch die Scheibe nach draußen blicken können.

Ein "Auto-Rechner" sollte nicht nur die offensichtlichen Kosten berücksichtigen. Denn die übrigen Kosten können viel höher ausfallen. 

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