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Ausziehen als Schüler - Tipps

Das Ausziehen als Schüler ist ein recht schwieriges Unterfangen und vor allem eine Geldfrage. Sollten Sie nicht noch einen Nebenverdienst haben oder von Ihren Eltern unterstützt werden, dann ist eine eigene Wohnung sehr schwer bis unmöglich.

Viele Schüler würden gerne ausziehen.
Viele Schüler würden gerne ausziehen.

Eine eigene Wohnung als Schüler

Besuchen Sie noch eine Schule und möchten dazu auf eigenen Beinen stehen, so müssen Sie sich von Ihren Eltern lösen. Ein Auszug in eine eigene Wohnung ist für viele Schüler ein Traum und steht für Freiheit und Unabhängigkeit. Beim Ausziehen müssen Sie einige rechtliche Dinge beachten, falls Sie noch minderjährig sind. Selbst als junger Erwachsener ohne einen festen Verdienst ist eine eigene Wohnung keine einfache Sache. Es fallen recht hohe Kosten in Form von Miete und Nebenkosten an und Sie müssen ja auch noch Essen, Trinken und Freizeitaktivitäten wahrnehmen können. Bevor Sie einfach Hals über Kopf von zu Hause ausziehen und sich eine Wohnung suchen, sollten Sie sich umfangreich Gedanken machen und die Finanzierung gut planen. Helfen Ihnen Ihre Eltern trotzdem finanziell, so ist es um einiges einfacher. Sind Sie noch nicht 18, so benötigen Sie auf jeden Fall die Einwilligung Ihrer Eltern. Nur dadurch dürfen Sie einen Mietvertrag unterschreiben oder sich bei einem Stromanbieter anmelden. Für Schüler gibt es viele Möglichkeiten, um Geld zu sparen oder Geld zu verdienen.

Mit diesen Tipps wird das Ausziehen einfacher

  • Sind Sie über Ihre Eltern haftpflichtversichert und gelten als Schüler, so müssen Sie sich über diese Versicherung zum Glück keine Gedanken machen. Solange Sie eine Schule besuchen und ledig sind, sind Sie weiterhin über Ihre Eltern mitversichert. Haben Sie kein eigenes Einkommen, so erhalten Ihre Eltern auch nach dem Ausziehen noch Kindergeld für Sie. Wenn es gut läuft und Sie sich mit Ihren Eltern einigen, dann bekommen Sie das Kindergeld Monat für Monat überwiesen und haben somit eine kleine Einnahmequelle.
  • Als Schüler ist eine Wohnung oft zu teuer. Suchen Sie am besten nach sehr günstigen Ein-Zimmer-Wohnungen, die in preiswerteren Wohngegenden liegen. Alternativ können Sie sich natürlich auch auf die Suche nach einer WG machen. Sie wohnen dann zwar nicht mehr alleine, müssen aber auch die Kosten nicht alleine tragen. Für den Übergang oder auch für längere Zeit ist eine Wohngemeinschaft ein guter Weg.
  • Für die Einrichtung Ihrer Wohnung sollten Sie beim Ausziehen alles Verwendbare aus Ihrem Kinderzimmer mitnehmen. Fragen Sie auch Ihre Eltern, Verwandte und Bekannte, ob diese Möbelstücke oder andere Dinge zu verschenken haben. Mit etwas Glück bekommen Sie fürs Erste sogar ohne Geld eine ausreichende Einrichtung zusammen. Mit genügend helfenden Händen bekommen Sie den Umzug auch ohne große Kosten über die Bühne.
  • Sie sollten alle Verdienstmöglichkeiten ausschöpfen, die Ihnen als Schüler zur Verfügung stehen. Sie könnten zum Beispiel einen Nebenjob annehmen und Zeitungen oder Zeitschriften austragen, bei Bekannten den Rasen mähen oder Ähnliches. Auch über das Internet können Sie mit dem Schreiben von Texten, mit Umfragen oder Mikrojobs Geld verdienen. Zusätzlich sollten Sie alle Dinge zu Geld machen, die Sie nicht mehr benötigen.
  • Unter Umständen können Sie Schüler-BAföG beantragen. Die Ausbildungsförderung können Sie bei Ihrer Stadt/Kreisverwaltung in Anspruch nehmen und einen Antrag stellen. Gefördert werden nicht nur Studenten, sondern auch Menschen, die eine normale Schule besuchen. Auf der BAföG-Internetpräsenz können Sie sich ausführlich über die Förderungsarten und über die Sätze informieren. Lassen Sie diese Möglichkeit auf keinen Fall aus. Sind Sie Berufsschüler, so können Sie die Berufsausbildungsbeihilfe in Anspruch nehmen.
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