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Auswandern nach England - das sollten Sie dabei beachten

Jeder Bürger aus einem EU-Mitgliedsstaat kann sich in England eine Arbeit suchen und sich niederlassen. Sie brauchen als Deutsche weder Visum noch Aufenthaltsgenehmigung. In allen rechtlichen Fragen sind Sie englischen Bürgern gleichgestellt. Als Arbeitnehmer und auch als Selbständiger sind Sie sozialversicherungspflichtig. Der Einstieg ins Arbeitsleben ist relativ unproblematisch. Das ist gleichzeitig eine gewisse Erfolgsgarantie für das Auswandern nach England.

Berühmtes Wahrzeichen der britischen Hauptstadt.
Berühmtes Wahrzeichen der britischen Hauptstadt. © Oxfordian Kissuth / Pixelio

Es gibt nur sehr wenige Länder auf der Erde, die so multikulturell wie England sind. Besonders London ist dafür bekannt, dass neben Englisch viele weitere Sprachen gesprochen werden.

Auswandern nach England mit Kenntnis der Landessprache

  • Eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Auswandern, egal, in welches Land es Sie führt, ist das Verständigen in der jeweiligen Landessprache. Sie werden im Gegensatz zu einigen Ausländer- und Immigrantengruppen keine deutsche Kolonie antreffen, in der Sie weiter nach Belieben auf Deutsch kommunizieren können.
  • Wenn Sie vorhaben, in England zu arbeiten, lernen Sie bereits vor dem Verlassen Deutschlands Englisch.
  • Besonders für den Fall, dass Sie sich selbstständig machen wollen, ist die Kenntnis der englischen Sprache eine Grundvoraussetzung für Ihren Geschäftsbetrieb.

Tipps für den einfachen Start ins neue Leben

  • Als EU-Bürger benötigen Sie für die Einreise und zum Auswandern nach England nur einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Auswanderer aus EU-Ländern benötigen keine gesonderte Aufenthaltsgenehmigung. Auch eine polizeiliche Meldepflicht müssen Sie nicht beachten. 
  • Steuerpflichtig werden Sie erst dann, wenn Sie länger als 183 Tage pro Jahr bleiben und beruflich tätig sind.
  • Als qualifizierter Arbeitnehmer aus Deutschland werden Sie schnell einen Job finden. Ohne jeglichen Abschluss dürfte es ähnlich schwer wie in Deutschland sein.
  • Wenn Sie weiter eine deutsche Bankverbindung nutzen möchten, können Sie mit Ihrer deutschen Hausbank Online-Banking vereinbaren.
  • Vor einer Kontoeröffnung in England beantragen Sie bei Ihrer alten Hausbank ein Empfehlungsschreiben, dass Sie als einen zuverlässigen Kunden ausweist. In gleicher Weise hilft Ihnen ein Schreiben über Ihr Einkommen von Ihrem neuen Arbeitgeber.
  • Gesondert (privat) Krankenversichern müssen Sie sich nur dann, wenn Sie mehr als die gesetzlichen Leistungen des National Health Service bei der medizinischen Versorgung wünschen. In der Privatversicherung müssen Sie allerdings gewisse Abstriche beim Service und bei der Behandlung hinnehmen.
  • Da Zahnbehandlungen recht teuer sind, erledigen Sie eine eventuell erforderliche Komplettsanierung vor der endgültigen Abreise aus Deutschland.
  • Lassen Sie alle Zeugnisse und andere Bildungsnachweise übersetzen und beglaubigen. Nehmen Sie alle Originale mit.
  • Zur Anerkennung deutscher Abschlüsse wenden Sie sich an die Behörde Naric. Sie erreichen Sie vor Ihrem Auswandern bereits über das Internet.

Übrigens ist das Leben ist in Großbritannien nicht billiger als in Deutschland. Besonders in den Großstädten liegen die Lebenshaltungskosten über dem deutschen Normalniveau.

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