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Aussteigen aus der Gesellschaft - so machen Sie sich von gesellschaftlichen Zwängen frei

Wenn Sie aus der Gesellschaft aussteigen wollen, müssen Sie dafür nicht gleich auf eine einsamel Insel flüchten. Auch ein Ausstieg "im Kleinen" kann sich schon lohnen.

Auch Muße kann wichtig sein.
Auch Muße kann wichtig sein. © twinlili / Pixelio

Auch wenn es heutzutage in den westlichen Gesellschaften viele Lebensmodelle gibt, spüren viele Menschen einen starken Konformitätsdruck: Leistung zählt und Erfolg wird oft an beruflichem Aufstieg und der Höhe des Einkommens festgemacht. Wenn Sie aus dem Hamsterrad der Leistungsgesellschaft aussteigen wollen, dann sollten Sie sich klarmachen, dass Zeit sehr viel wertvoller sein kann als Geld.

Aus der Leistungsgesellschaft aussteigen

  • Aussteiger aus der Gesellschaft haben oft eine längere Phase der Sinnsuche hinter sich: Plötzlich erscheint es nicht mehr so erstrebenswert wie zuvor, das ganze Leben an Karriere und Geld zu orientieren.
  • Wenn Sie in ähnlicher Weise auf der Sinnsuche sind und sich von gesellschaftlichen Zwängen freimachen wollen, dann sollten Sie sich im Loslassen üben.
  • Bevor Sie gleich den Beruf hinwerfen, das Haus verkaufen und komplett aussteigen, könnten Sie einmal eine innere und äußere Inventur machen. Fragen Sie sich genau, ob die Ziele, die Sie verfolgen, wirklich zu einem Leben führen, in dem Sie Glück und Zufriedenheit empfinden können.
  • Manche Menschen häufen in ihrem Leben immer mehr Dinge an, weil sie sich von den alten so schlecht trennen können und immer neue hinzukommen. Wenn Sie sich in der Kunst des Loslassens üben wollen, dann können Sie auch damit beginnen, den Kleiderschrank auszusortieren und sich so von überflüssigem Ballast trennen.

Ausstieg in kleinen Schritten

  • Wenn Sie davor zurückschrecken, gleich alles hinter sich zu lassen, dann üben Sie einen Ausstieg in kleinen Schritten: Machen Sie beispielsweise nicht mehr jede Überstunde, nur weil Sie glauben, sonst entlassen zu werden.
  • Versuchen Sie, den Tag nicht nur mit Terminen vollzustopfen, sondern sich auch kleine "Auszeiten" zu gönnen, die mit nichts gefüllt sein müssen. Auf neue Ideen kommen Sie vielleicht am ehesten in solchen Mußestunden.
  • Wer weniger Geld braucht, braucht auch weniger Zeit, um dafür zu arbeiten. Schritt für Schritt aus der Konsumgesellschaft auszusteigen, ist gar nicht so schwierig: Ersteigern Sie doch einmal eine gebrauchte Hose bei eBay, anstatt direkt eine neue zu kaufen.

Wer sich von gesellschaftlichen Zwängen freimacht, wird dadurch mehr Freiheit im Leben erfahren. Moralische Zwänge existieren heute kaum noch, doch die Konsum- und Leistungsgesellschaft hat neue Zwänge definiert. 

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