Alle Kategorien
Suche

Auslassen beim Kochen - Erklärung

Auslassen beim Kochen ist eine fettige Angelegenheit. Das Ergebnis ist feiner Schmalz, der in der Küche oder als pikanter Brotaufstrich Verwendung findet.

Schmalz entsteht durch das Auslassen von Speck.
Schmalz entsteht durch das Auslassen von Speck.

Was Sie benötigen:

  • Gänsefett
  • Schweinefett
  • Gewürze und Kräuter
  • hitzebeständiges Gefäß

Fettiges zum Kochen

  • Wenn Sie Fetthaltiges, wie Gänsefett und Schweinefett bzw. Speck, auslassen, erhalten Sie feinen Schmalz. Die knusprigen Anteile nennt man Grieben. Beides zusammen nennt man Griebenschmalz und ist fertig im Handel erhältlich.
  • Mit Schmalz kann man herzhafte Gerichte verfeinern. Verwenden Sie es beim Kochen von Sauerkraut und Grünkohl. Feinschmecker von deftigen und fettigen Aufstrichen essen es gerne auf dunklem Brot. Gewürzt wird je nach Geschmack mit Paprika, Chili, Salz, Pfeffer. Besonders gut passen frische Petersilie, Schnittlauch und Kresse dazu.
  • Ebenso kann man Speck auslassen, um hauptsächlich die knusprigen Speckwürfel zu erhalten. Sie passen hervorragend in Kartoffelsalat, Lauchgemüse und Bohnengerichte.

Gänsefett auslassen

  1. Schneiden Sie das Gänsefett in kleine Würfel. Geben Sie es in eine hochrandige Pfanne und kochen bzw. braten Sie es bei mittlerer Hitze, bis das Fett entstanden ist. Achten Sie darauf, dass es nicht verbrennt!
  2. Kurz vor Ende des Auslassens kann man fein geschnittene Zwiebeln dazu geben. Später auch Apfelstücke.
  3. Es gibt Griebenschmalz, Apfelschmalz, Zwiebelschmalz und wahrscheinlich noch mehr …

Schweineschmalz zubereiten

  1. Zum Schweineschmalz auslassen, verwenden Sie Fett vom Bauch oder Rücken. Trennen Sie die Schwarte vom Fett und braten Sie es langsam.
  2. Hacken Sie Zwiebeln und Knoblauch sehr fein und geben Sie beides in das flüssige Fett. Würzen Sie mit Lorbeerblatt, Majoran, Salz und Pfeffer. Ist das Schmalz erkaltet, passen frische Kräuter.

Den entstandenen Schmalz gießen Sie in ein hitzebeständiges Gefäß und lassen es auskühlen. Dabei wird er fest und kann im Kühlschrank aufbewahrt werden. Er bleibt mindestens zwei Monate schmackhaft.

Teilen: