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Ausbildung bei Familienstellen - Möglichkeiten zur Lehre bei Sozialberatungen

Wenn Sie sich für soziale Arbeit interessieren und gern eine Ausbildung bei Familienstellen absolvieren möchten, dann stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten offen. Manche Lehrangebote beziehen sich eher auf konfessionell gebundene Beratungen, andere sind an bestimmte Gemeindeprojekte angegliedert. Welche Berufe können Sie hier also erlernen?

Familien und Kinder unterstützen
Familien und Kinder unterstützen © Rolf_van_Melis / Pixelio

Tätigkeiten im sozialen Bereich können vielfältig sein - genauso bieten sich hier auch vielfältige berufliche Möglichkeiten.

Mögliche Tätigkeiten bei Familienstellen

  • Sozialassistenten oder Sozialarbeiter betreuen Kinder und Jugendliche oder beeinträchtigte Personen, etwa in speziellen Wohnheimen oder auch Beratungsstellen. Sie helfen bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben und unterstützen die Entwicklung von Heranwachsenden.
  • Sozialarbeiter beraten aber auch, beispielsweise zu Fördermöglichkeiten, die Familien und Älteren zur Verfügung stehen (z. B. Vorsorgevollmachten, Pflegestufen). Die Ausbildung erfolgt an Fachschulen, es handelt sich daher um eine schulische Lehre, die aber auch praktische Inhalte bzw. Praktika vorsieht.
  • Heilerziehungspfleger hingegen sind eher auf die pflegerische Begleitung von Kindern, Jugendlichen oder Menschen mit einer Behinderung spezialisiert. Sie arbeiten nicht nur in Heimen, sondern werden auch ambulant tätig.
  • Da manche Familienstellen mit Betreuungseinrichtungen kooperieren, ist der Beruf auch in der Beratung gefragt. Auch diese Ausbildung findet an Fachschulen statt.
  • Ideal für die Arbeit in Familienstellen ist auch eine Ausbildung als Haus- und Familienpfleger. Hier kümmern Sie sich um Familien, die sich in sehr belastenden Situationen befinden, agieren aber auch als Haushaltshilfe für Ältere und führen Pflegemaßnahmen durch. Diese Qualifikationen werden ebenfalls an einer Fachschule erworben.

Die Ausbildung zum Gemeindepädagogen

  • Viele Familienstellen sind konfessionell orientiert und etwa an die katholische oder evangelische Kirche angegliedert. Hier gibt es einen Beruf, der speziell auf die damit verbundenen seelsorgerischen Erfordernisse eingeht: Gemeindepädagoge.
  • Gemeindepädagogen arbeiten in der kirchlichen Erwachsenen-, aber auch der Kinder- und Jugendarbeit. Hier gibt es zunächst ein Orientierungspraktikum, nachfolgend beginnt die Ausbildung, die einem Teilzeitstudium ähnelt. Zusätzlich arbeiten Sie während der Ausbildung praktisch in der Gemeinde mit - etwa in angegliederten Familienstellen.
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