Schnell juckt einem der Hintern, sitzt man hart und ungemütlich. Abhilfe schaffen bequeme Sitzkissen. Dann sitzt man gerne auch mal länger. Schneidern Sie sich Ihr eigenes Sitzkissen aus Filz. Wie das geht? Mit Hilfe der folgenden Anleitung wird das Schneidern des Sitzkissens garantiert ein Kinderspiel.
- 26.07.2011 Elisabeth Moriz
Die Vorteile von Filz für die Verarbeitung
- Filz ist in vielen Farben und Formen erhältlich.
- Filz gibt es schon ab sehr günstigen Preisen im Bastelladen.
- Da er an den Kanten nicht ausfransen kann, muss man ihn nicht "versäubern".
- Beide Filzseiten sind identisch. Daher muss man nicht auf "linke" und "rechte" Stoffseiten achten.
- Es ist ein besonders weiches Material, das sich gut verarbeiten lässt.
Wie Sie ein Sitzkissen nähen
- Legen Sie zwei Filzbahnen übereinander.
- Stecken Sie die Filzbahnen mit 4 bis 5 Stecknadeln zusammen. Achten Sie darauf, dass die Stecknadeln zur Mitte des fertigen Sitzkissens stecken. Nun sind die Filzbahnen miteinander fixiert.
- Zeichnen Sie ein Viereck oder einen regelmäßigen Kreis auf eine Filzbahn. Denken Sie daran, 1 cm Nahtzugabe zu geben.
- Schneiden Sie den Filz entlang der gezeichneten Linie aus. Lassen Sie die Stecknadeln im Filz stecken.
- Nähen Sie die beiden Filzlagen 1 cm innerhalb der Filzkante mit der Nähmaschine zusammen. Lassen Sie an einer Seite etwa 10 cm offen.
- Füllen Sie das Sitzkissen mit zerknülltem Zeitungspapier, Stoff- und Wollresten oder Watte.
- Nähen Sie die offengebliebenen 10 cm nachträglich zu.
Variationsmöglichkeiten für Sitzkissen aus Filz
- Variieren Sie die Sitzkissen, indem Sie zwei verschiedenartige Filzarten für die beiden Seiten des Sitzkissens verwenden.
- Schmücken Sie Ihr Sitzkissen mit Bügelbildern. Oder verzieren Sie die Kanten des Sitzkissens, indem Sie Glöckchen, Perlen oder selbst gemachte Puschel anbringen.
- Experimentieren Sie mit Filz- und Patchworktechniken, um besonders schöne Muster zu erhalten.
- Stellen Sie mehrere Sitzkissen her und legen Sie sie übereinander, um noch weicher zu sitzen.