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Aus einer Karotte eine Flöte schnitzen - so basteln Sie mit Kindern

Zugegeben - nur wenigen "Musikexperten" dürfte die Tatsache bekannt sein, dass es Gurkentrompeten, Melonentrommeln oder Karottenflöten gibt. Geschweige denn, dass man damit sogar richtige Musik machen könnte. Aber das ist in der Tat möglich - und so manches "Gemüseorchester" hat sich bereits in der Musikszene etabliert. Nicht nur Kinder wissen diese "klangvolle" Entwicklung zu schätzen. So ist es relativ einfach, gemeinsam mit den lieben Kleinen eine Flöte aus einer einfachen Karotte zu schnitzen.

Musik kann vielfältig sein - und noch dazu sehr vitaminreich.
Musik kann vielfältig sein - und noch dazu sehr vitaminreich. © www.foto-fine-art.de / Pixelio

Was Sie benötigen:

  • Eine Karotte
  • ein Messer
  • ein Bohrer
  • flaches Rundholz-Stückchen

Von der Karotte zur Flöte - so basteln Sie Ihr "Gemüse-Instrument" selbst

  • "Je frischer, desto klangvoller", lautet die Devise, wenn es um die Erzeugung von Klängen mit Gemüse geht. So erstaunlich und wundersam dies zunächst anmuten mag, so facettenreich sind doch die musikalischen Möglichkeiten, die Karotte, Melone, Kürbis und Co. in diesem Zusammenhang zu bieten haben.
  • Achten Sie beim Kauf aber vor allem auf eine möglichst breitflächige Beschaffenheit der Karotte sowie auf eine hohe Festigkeit und Stabilität.
  • Grundsätzlich gilt: Je größer der "Klangkörper" der Karotte, desto tiefer der Klang, je kleiner hingegen das "Instrument", desto heller die Töne. Diese Grundregel kennen Ihre Kinder sicherlich bereits aus der musikalischen Früherziehung oder aus dem Musikunterricht der Grundschule.

Auf den Feinschliff kommt es an

  1. Stutzen Sie die Karotte zunächst mit dem Messer exakt auf die Größe des Aufsatzes am Bohrer zurecht. Kleinere Kids sollten diese Tätigkeit sicherheitshalber lieber den Größeren überlassen.
  2. Danach bohren Sie langsam und sehr vorsichtig längst durch die Möhre hindurch.
  3. Eine Flöte selber zu bauen macht Spaß. Und wenn Sie viel üben, können Sie ihr schöne …

  4. Der "flötentypische" Schlitz an der Oberseite der Möhre wird direkt im Anschluss eingeschnitten. Je feiner Sie hier ins Detail gehen, desto besser wird später das Klangergebnis sein. Engagierte Jungen und Mädchen sollten bei dieser Feinarbeit besonders sorgfältig zu Werke gehen. Denn je sauberer sie hier arbeiten, desto reiner später der Klang der Flöte.
  5. Achten Sie sodann darauf, dass das Rundstück im Oberbereich flach zurechtgeschnitten werden muss. Ein Drittel der Dicke der Karotte ist dabei ideal. Denn nur auf diese Weise erhalten Sie einen adäquaten Luftkanal.
  6. Dahinein positionieren Sie nun das kleine Holzstückchen. Je besser es Ihnen gelingt, das Material ins vordere Karottenstück einzubetten, sprich: parallel zu dem zuvor angefertigten Mundstück, desto klangvoller werden später die Töne.
  7. Schlussendlich geht es ans "Eingemachte" - die Regulierung der Tonhöhe. Stecken Sie dafür die Bohrmaschine langsam hinein. Während Sie Luft in das Mundstück der Karotte blasen und die helfenden Hände der kleinen Bastler den Bohrer im Zuge dessen wieder ein Stück heraus ziehen, lassen sich die Töne individuell einstellen.

In Kombination mit anderem "jungem Gemüse", zum Beispiel der Gurkentrompete, den Kürbis-Bongos oder den Melonen-Trommeln, macht sich die Flöte ganz besonders gut. Nach getaner Arbeit macht es natürlich großen Spaß, das neue Instrument endlich auszuprobieren - und sich im Anschluss daran vielleicht an die Erstellung einer Melonen-Trommel zu "wagen". Denn auch dies ist für Groß und Klein stets ein faszinierendes Vergnügen.

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