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Aufwärmübungen fürs Schwimmen

Schwimmen ist ein sehr beliebter Ausdauersport. Vor dem Sprung ins kühle Nass sollten Sie jedoch einige Aufwärmübungen machen. Hierzu brauchen Sie keine besondere Sportausrüstung, sondern nur etwas Zeit.

Vor dem Schwimmen sollten Sie sich aufwärmen.
Vor dem Schwimmen sollten Sie sich aufwärmen.

Darum ist das Aufwärmen vorm Schwimmen sinnvoll

  • Wie vor jedem Sport sollten Sie sich auch vor dem Sprung ins kühle Nass aufwärmen, um schmerzvolle Zerrungen, Verspannungen und ähnliches zu vermeiden. Stellen Sie sich vor, was mit Ihrem Körper passiert, wenn Sie von Null auf Hundert ins Wasser springen und loslegen: Ihre Muskulatur kühlt sich durch den plötzlichen Temperaturunterschied stark ab, ebenso die Durchblutung. Sie können in dieser Situation nicht von Ihrem Körper verlangen, ungestraft Höchstleistungen zu erbringen.
  • Aufwärmübungen sind daher vor dem Schwimmen Pflicht. Sie brauchen hierzu weder spezielle Sportausrüstung noch müssen Sie es mit dem Aufwärmen übertreiben. Schon kurze Einheiten mit Dehn- und Lockerungsübungen erfüllen ihren Zweck und bereiten Sie und Ihre Muskeln auf das nachfolgende Training vor.

Mit diesen Aufwärmübungen starten gut ins Training

Lockere Dehnübungen sind ein perfekter Einstieg für den Schwimmsport. Sie können diese direkt in fertiger Badekleidung vor dem Einstieg ins Wasser absolvieren.

  • Beginnen Sie mit lockeren Dehnungsübungen, besonders für den Oberkörper. Um die Nackenmuskulatur zu dehnen, heben Sie die Arme neben den Ohren gerade nach oben und ziehen Sie abwechselnd einen Arm nach hinten, indem Sie den Ellenbogen mit der anderen Hand umgreifen.
  • Lockern Sie die Schultermuskulatur, die beim Schwimmen eine große Rolle spielt, indem Sie beide Arme am Rücken verschränken und so weit wie möglich nach oben ziehen. Auch das sogenannte Schulterkreisen ist eine gute Übung, für die Sie sich gerade hinstellen und ganz bewusst Ihre Schultern vor und zurück kreisen lassen. Sie können hier auch die Arme mit einbinden und diese vor- und zurück rudern lassen. 
  • Dehnen Sie zum Schluss noch die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur, indem Sie abwechselnd ein Bein nach hinten anwinkeln, mit beiden Händen umfassen und in Richtung Gesäß ziehen. Für eine weitere Übung gehen Sie in den Ausfallschritt und strecken das hintere Bein so weit wie möglich nach hinten. Wiederholen Sie alle Übungen mehrere Male. 
  • Auch wenn Sie im Schwimmbecken sofort loslegen wollen, so sollten Sie sich für die ersten vier bis fünf Bahnen zurückhalten und sich erst einmal im Wasser aufwärmen. Das sogenannte Einschwimmen ist eine der besten Aufwärmübungen für diesen Sport. Schwimmen Sie sich langsam einige Bahnen lang locker ein und gewöhnen Sie den Körper an die Wassertemperatur und die Schwimmbewegungen. Variieren Sie hierzu nach Belieben die verschiedenen Schwimmstile. Legen Sie nach dem Einschwimmen einen oder mehrere kurze Schwimmsprints ein, ehe Sie mit dem regulären Training anfangen.

Wenn es bei Ihnen zeitlich und streckentechnisch möglich ist, können Sie den Weg ins Schwimmbad auch joggend oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Dies ist ein guter Bewegungseinstieg, entbindet Sie jedoch nicht von einigen zusätzlichen Dehnübungen und dem Einschwimmen.

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