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Aufstoßen in der Schwangerschaft - das können Sie tun

Unter Aufstoßen in der Schwangerschaft leiden viel Frauen. Vor allem in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft tritt dieses Problem auf. Das ungeborene Baby nimmt mit zunehmender Größe immer mehr Platz im Bauchraum ein und drängt somit den Magen nach oben. Zur Speiseröhre ist der Magen mit einem Schließmuskel verschlossen; wenn der Druck durch den wachsenden Bauch zu groß wird, lässt die Kraft dieses Muskels schließlich nach und man stößt auf. Was Sie in den Monaten der Schwangerschaft tun können, um möglichst wenig Beschwerden durch Aufstoßen in der Schwangerschaft zu erleiden, erfahren Sie hier.

Die Schwangerschaft genießen!
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Richtig Verhalten bei Aufstoßen

Wenn der Schließmuskel des Magen nachlässt, können im Magen enthaltene Luft und Magensäure leicht in die Speiseröhre geraten. Aufstoßen in der Schwangerschaft ist aufgrund der körperlichen Gegebenheiten daher relativ normal; mit ein paar Verhaltensregeln können Sie aber versuchen, das Problem in Schach zu halten.

  • Unterscheiden sollten Sie zwischen dem Aufstoßen von Luft und von Magensäure.
  • Wenn Sie Luft aufstoßen, haben Sie keine Schmerzen. In diesem Fall steigt lediglich Luft aus dem Magen in die Speiseröhre.
  • Vermeiden können Sie dies, in dem erst möglichst wenig Luft in den Magen gelangt.
  • Beim Essen sollten Sie die Nahrung daher sorgfältig kauen und dann langsam schlucken. Wenn Sie schlingen, ist die Gefahr relativ groß, dass Sie auch Luft schlucken, diese sich im Magen ausbreitet und aufgrund des Platzmangels sich ihren Weg nach draußen sucht.
  • Luft im Magen zu haben, ist äußerst unangenehm. Es drückt, schmerzt, ständig muss man …

  • Verzichten Sie auf Getränke mit Kohlensäure. Auch ohne Schwangerschaft reagieren viele Menschen drauf mit Aufstoßen. Trinken Sie statt dessen Tee oder Mineralwasser ohne Kohlensäure.
  • Auch beim Trinken achten Sie darauf, dass Sie nicht zu schnell schlucken. Wie beim Essen ist hier ebenfalls die Gefahr groß, dass Sie Luft verschlucken.

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen ist die unangenehme Variante vom Aufstoßen in der Schwangerschaft, da hier reizende Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt. Die empfindliche Schleimhaut Ihrer Speiseröhre reagiert darauf mit Brennen oder Schmerzen im Bereich des Brustbeins und einem sauren Geschmack im Mund.

  • Häufig bemerken Sie außerdem einen Druck im Magen, ein Völlegefühl und müssen sich häufig räuspern.
  • Nahrungsmittel, die stark gewürzt sind, führen zu einer verstärkten Produktion von Magensäure. Gewürze, wie Chili, Curry oder scharfe Paprika, sollten Sie in der Schwangerschaft meiden.
  • Auch ein Übermaß an süßen Speisen, schwarzer Kaffee oder Tee kann zu Aufstoßen von Magensäure in der Schwangerschaft führen.
  • Fettreiche Speisen verbleiben mehrere Stunden im Magen, da sie nur langsam verdaut werden. Die Gefahr, dass Sie aufgrund dessen vermehrt aufstoßen müssen, ist relativ groß. Halten Sie sich besser an fettarme Lebensmittel, Obst und Gemüse.
  • Durch das Betrachten Ihres Ernährungsverhaltens in Zusammenhang mit Aufstoßen können Sie herausfinden, welche Nahrungsmittel Sie vertragen und bei welchen Sie mit Aufstoßen reagieren.
  • Statt drei großer Mahlzeiten sollten Sie mehrere kleine zu sich nehmen, da der Magen so nicht überfordert wird.
  • Etwas Milch neutralisiert die überschüssige Magensäure. Da in Ihrem Magen aber sowieso nur wenig Platz vorhanden ist, sollten Sie nur wenige, kleine Schlucke Milch trinken und abwarten.

Wenn Sie vor allem beim Liegen unter Sodbrennen leiden, können Sie dem entgegenwirken, indem Sie mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen, sofern Ihnen dies mit dem Babybauch möglich ist.

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