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Aufmunternde Worte finden - so trösten Sie andere

Nicht immer besteht das Leben aus Sonnenschein, es kommen Tage, an denen jeder früher oder später nicht weiß, wie es weitergehen soll. In diesem Fall können Sie der Person mit aufmunternden Worte zur Seite stehen.

Aufmunternde Worte finden, ist nicht einfach.
Aufmunternde Worte finden, ist nicht einfach.

Gestern war der Himmel noch blau und heute ist er voll mit dunklen Wolken. Plötzlich befinden Sie sich in einer Situation, wo Sie der oder die Starke sein müssen. Dass es nicht immer einfach ist, die richtigen aufmunternden Worte zu finden, ist klar, wichtig ist nur, dass Sie für den Betroffenen da sind. Zeigen Sie, dass er Ihnen wichtig ist und das Sie ihm oder ihr jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Aufmunternde Worte und Taten helfen in der Not

  • Als Erstes sollten Sie wissen, dass es keine Vorschriften gibt, wie man am besten tröstet. Die richtigen aufmunternden Worte zu finden, ist nicht leicht, denn sehr oft befindet sich der Betroffene die erste Zeit in einem tiefen Loch, aus dem er keinen Ausweg sieht.
  • Ihre Aufgabe ist es, in diesem Fall da zu sein. Nehmen Sie den Betroffenen einfach einmal in den Arm und lassen Sie ihn spüren, dass er nicht alleine ist. Sagen Sie ihm, dass Sie jederzeit für ihn da sind und dass er auf Sie zählen kann. In der Regel ist es Balsam für die Seele, zu wissen, dass man in einer schwierigen Situation nicht alleine ist.
  • Aufmunternde Worte sind situationsabhängig. Sie sollten sich erst einmal etwas passiv halten, lassen Sie den Betroffenen reden und hören Sie in erster Linie zu. Sagen Sie ihm dann, das irgendwann alles wieder besser wird, auch wenn die momentane Lage vielleicht kein Licht am Horizont vermuten lässt. 
  • Der Mensch kann sehr viel bewältigen, in der Regel mehr als er sich selbst zutraut. Jeder Mensch wächst an seinen Erfahrungen und was wäre die Menschheit ohne Ihre Narben. Man lernt aus guten und aus schlechten Zeiten. Machen Sie das dem Betroffenen begreiflich, wenn die Zeit gekommen ist und er die Worte versteht.
  • Wichtig ist auch das Sie ihn ablenken, gehen Sie zum Beispiel gemeinsam Kaffee trinken oder ins Kino. Wichtig ist, neben den richtigen Worten die Sozialkompetenz beizubehalten. Menschen, die ein Tief haben, neigen dazu, sich in der Wohnung zu verstecken, beugen Sie dem vor, indem Sie die Person ins Leben einbeziehen. Zeigen Sie ihm, dass die Welt immer noch die gleiche ist, die Sonne immer noch scheint und der Himmel immer noch blau ist und dass das Leben viel Positives parat hält.
  • Sie können aber nicht nur mit aufmunternden Worten und Taten glänzen. Sehr wichtig ist es, das Sie dem Betroffenen auch widersprechen, wenn es sein muss. Sollte das Tief zu lange anhalten und sollten Sie merken, dass er sich immer weiter verkriecht, dann sagen Sie ihm, dass es Zeit wird, das Leben wieder am Schopfe zu packen.

Jeder Mensch erlebt irgendwann eine Depression, wichtig ist es, dass man sich selbst aus diesem Jammertal wieder befreit. Sie können mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber der Impuls, das Leben wieder positiv zu sehen, muss von der betroffenen Person selbst kommen.

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