Aufkleber "Keine Werbung" selber gestalten - so gelingt´s

„Keine Werbung“-Aufkleber helfen bei vollem Briefkasten. „Keine Werbung“-Aufkleber helfen bei vollem Briefkasten.
Die Werbeflut überschwemmt viele Briefkästen, manchmal sogar bis zum Verstopfen. Das muss nicht sein. Wer einen „Keine Werbung“-Aufkleber anbringt, reduziert die ungewollten Werbemitteilungen auf ein Minimum, denn die meisten Verteiler halten sich daran. Wie Sie einen Sticker dieser Art selbst gestalten, erfahren Sie hier.
Marco Montalbano
07.09.2011 Marco Montalbano
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • PC
  • Grafikprogramm
  • Drucker

Um keine Werbung zu erhalten, genügt ein Aufkleber

Dieser Aufkleber muss nicht langweilig oder „spießig“ wirken. Auch sind die im Handel erhältlichen „Keine Werbung“-Sticker mit ihrer am Einheitsbrei orientierten Gestaltung nicht jedermanns Sache. Im Handumdrehen können Sie ein zu Ihnen passendes Motiv gestalten.

  1. Legen Sie vor der Gestaltung des Aufklebers das Endformat fest. Denn nur so können Sie die Schrift- und gegebenenfalls die Bildgröße richtig festlegen. Der beste „Keine Werbung“-Aufkleber nutzt Ihnen nichts, wenn die Schrift so klein ist, dass sie nur schwer gelesen werden kann. Orientieren Sie sich bei der Festlegung der Größe auch an der freien, zur Verfügung stehenden Fläche auf dem Briefkasten.
  2. Legen Sie eine Umrandung in einer neuen Datei Ihres Grafikprogramms entsprechend Ihrer eigenen Formatvorgabe eins zu eins an.
  3. Nun sollten Sie, bevor Schmuckelemente hinzugefügt werden, an die Hauptaufgabe gehen. Sie wollen keine Werbung mehr in Ihren Briefkasten hineingeworfen bekommen, richtig? Dann besteht die Hauptaufgabe des Stickers darin, dies unmissverständlich und gut les- und erkennbar kundzutun. Am besten setzen Sie entweder relativ mittig das Wort „Werbung“ und streichen dies auf irgendeine Weise durch, mit einem X oder einem fetten, roten Balken oder schreiben eben „Keine Werbung“. Wenn Bedenken wegen der Lesbarkeit aufkommen, drucken Sie die Seite aus und prüfen Sie die Lesbarkeit auf dem Ausdruck.
  4. Bedenken Sie, dass die Lesbarkeit auch bei verschnörkelten Schriften leiden kann.
  5. Wenn Sie mit der Schriftgröße zufrieden sind, entwerfen Sie Deko-Elemente oder fügen Sie vorgefertigte Ornamente ein. Dies kann ein Goldrand sein oder mehr oder weniger lustige Cliparts. Ein Polizist mit erhobener Hand oder eine wütende Comicfigur, die eine große Axt schwingt sind Möglichkeiten, die Ablehnung auf mehr oder weniger humorvolle Weise  unterstreichen. Besser ist es aber, wenn das Endergebnis  nicht allzu spaßig aussieht, damit der „verbietende“ Charakter des Aufklebers nicht untergraben wird.
  6. Natürlich können Sie auch einen zum Haus oder zum Briefkasten passenden Aufkleber gestalten. Zu einem edlen Briefkasten könnte z.B. ein Sticker mit „Keine Werbung“-Aufschrift in Garamond fett, gefolgt von einem Ausrufungszeichen und  mit einem verschnörkelten Goldrand umrandet auf weißem Grund passen.

Am besten machen Sie mehrere Entwürfe und drucken diese aus. Wenn Sie sich für einen entschieden haben, schneiden Sie diesen aus und halten Sie ihn an den Briefkasten. Wenn Sie noch nicht mit dem Ergebnis zufrieden sind, gestalten Sie weiter, falls ja, geben Sie den Aufkleber bei einem Online-Druckdienst in Auftrag oder lassen Sie diesen bei einem Werbedienstleister in Ihrer Stadt anfertigen.

Viel Erfolg!

Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.