- 29.04.2011 Miriam Zander
Wer ständig unter einem Blähbauch leidet, ist in seinem Alltag sichtlich beeinträchtigt. Nicht nur, dass ein aufgeblähter Bauch meist auch sichtbar ist, man fühlt sich einfach nicht gut und die Gase, die abgehen, will man seinen Mitmenschen nicht zumuten.
Ein aufgeblähter Bauch muss nicht sein
- Achten Sie beim Essen darauf, dass Sie nicht zu fett essen. Fett liegt etwa acht Stunden im Magen, bis dieser es verarbeitet hat. In dieser Zeit arbeitet der Magen aber auf Hochtouren und es bilden sich Gase.
- Essen Sie keine Kohlsorte oder blähende Lebensmittel. Wenn Sie dennoch solche essen, dann würzen Sie sie gut mit Kümmel, der lindert die Blähungen.
- Essen Sie gerade nach 20 Uhr keinen Salat. Dieser ist schwer verdaulich, und da der Magen in der Nacht auch kaum arbeitet, fängt er bis zum nächsten Morgen zu gären an. Sie wachen also schon mit einem Blähbauch auf.
- Legen Sie auf Ihren aufgeblähten Bauch eine Wärmflasche. Die Wärme entspannt ihn.
- Trinken Sie Kümmel- oder Fencheltee. Das lindert die Blähungen.
- Auch Bewegung hilft. Gehen Sie spazieren oder machen Sie Gymnastik, das regt den Darm an. Beachten Sie aber, dass dabei auch vermehrt Darmwinde abgehen werden.
- Sie können auch Bauchmassage machen. Legen Sie sich auf den Rücken und massieren Sie Ihren Bauch eine Handbreit um den Bauchnabel herum gegen den Uhrzeigersinn. Das ist genau der Verlauf, den der Darm hat. So sorgen Sie dafür, dass der Darm besser arbeitet. Als Unterstützung können Sie eine Windsalbe aus der Apotheke - diese enthält Kümmel - in den Bauch einmassieren.
Ein aufgeblähter Bauch kann harmlos sein, er kann aber auch ein Anzeichen für eine Lebensmittelunverträglichkeit oder eine Erkrankung sein. Leiden Sie ständig unter Blähungen, sollten Sie das von einem Arzt abklären lassen.