- 14.07.2011 Franziska Nelka
Das Trampolin - der Reiz der Bewegung
Auf einem Trampolin springen, kann doch jedes Kind - so lautet wohl die landläufige Meinung. Doch sollte man gerade als Anfänger einige Dinge beachten:
- Menschen mit Gelenk- oder Bandscheibenproblemen sollten mit dem Trampolinspringen ganz allmählich beginnen. Leichte Schwingungen und Gehbewegungen tun es zu Anfang auch.
- Um einen größeren Trainingseffekt zu erzielen, kann man später auch noch Handgeräte verwenden. Trampolinspringen ist eben ein Ganzkörpertraining.
- Durch das Springen auf dem Trampolin werden Lymphen und Kreislauf angekurbelt. Das führt wiederum zu einer Entschlackung und einer besseren Durchblutung.
Wie Sie am besten mit dem Springen anfangen
Zuerst einmal sollten Sie die Dauer im Auge behalten. Zu Anfang wird empfohlen, nur zweimal fünf Minuten täglich das Trampolin zu benutzen.
- Wärmen Sie sich vorher etwas auf, in dem Sie einige leichte Dehnübungen vor allem in den Beinen durchführen.
- Geh- und Hüftschritte sind dabei die beliebtesten Anfangsübungen. Das sind Bewegungen, wie sie auch im Alltag vollführt werden. Auch das leichte Schwingen und Kreisen mit den Armen dabei ist sehr beliebt. Wichtig ist hierbei die sanfte Bewegung. Gelenke und Muskeln sollen nicht gleich überfordert werden.
- Für die Gehschritte stellen Sie sich zuerst mittig auf das Trampolin. Dann fangen Sie an, Ihre Beine nacheinander zu heben und zu senken, wie als wären Sie auf einem Laufband. Am besten sind Ihre Füße dabei nackt oder nur mit leichten Socken bedeckt.
- Sie müssen auch nicht gleich zu Beginn auf dem Trampolin stehen. Legen Sie sich beispielsweise mit dem Rücken auf das Trampolin und schaukeln sacht hin und her. Das stärkt die Rückenwirbel.
- Der Muskelaufbau auf einem Trampolin ist übrigens auch davon abhängig, wie weich die Federung ist. Je weicher die Federung des Trampolins, desto effektiver der Muskelaufbau.
- Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann können Sie anfangs auch einen Haltgriff verwenden, an welchem Sie sich festhalten können.
- Nachdem Sie nun eine Woche lang erfolgreich Ihre Balance und ihre Beinmuskeln auf dem Trampolin mittels Geh- und Hüftschritten trainiert haben, können Sie allmählich auch mit dem Hüpfen beginnen.
- Stellen Sie sich wieder in die Mitte des Trampolins und fangen Sie leicht zu wippen an. Zuerst ohne, dann mit den Armen. Dann folgen die ersten kleinen Hüpfer. Achten Sie dabei auch auf Ihrem Atem. Beim Hochspringen einatmen und beim Aufkommen auf das Trampolin wieder ausatmen. Am besten Sie heben beim Hochspringen und gleichzeitigem Einatmen Ihre Arme. Das erleichtert die Übung etwas.
Das Trampolinspringen hat so viele Vorteile. Es trainiert Muskeln, hilft der Entschlackung, verbessert die Sauerstoffversorgung, trainiert Gleichgewicht und Kondition. Zu Anfang sollten Sie es ruhig angehen. Mit der Zeit aber werden Sie immer mehr Freude und Spaß beim Springen auf dem Trampolin empfinden.