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Auf Babynahrung umstellen - Informatives

Wenn Sie Ihr Baby stillen, ist das eine gute und gesunde Entscheidung. Aber auch Flaschenkinder sind in den ersten Monaten gut versorgt. Ab dem fünften bis siebten Lebensmonat reicht die Milch alleine zur Versorgung nicht mehr aus. Nun ist es Zeit, auf Babynahrung in Breiform umzustellen. Diese Umstellung auf die sogenannte Beikost ist für Mutter und Kind nicht immer ganz einfach.

Ab dem sechsten Monat sollten Sie zufüttern.
Ab dem sechsten Monat sollten Sie zufüttern.

Was Sie benötigen:

  • Kinderarzt
  • frisches Gemüse
  • Pürierstab

Wann Sie auf Babynahrung (Beikost) umstellen sollten

  • In den ersten vier bis sechs Lebensmonaten ist Ihr Baby mit Muttermilch oder industriell hergestellter Säuglingsmilch bestens versorgt. Denn sowohl in der Muttermilch als auch in der industriellen Säuglingsmilch ist alles enthalten, was Ihr Kind in den ersten Monaten benötigt.
  • Für sein Wachstum und eine gesunde und ausgewogene Ernährung reicht diese Form der Babynahrung ab ca. dem fünften bis siebten Lebensmonat nicht mehr aus. Dann ist es Zeit, die Ernährung Ihres Kindes nach und nach auf die sogenannte Beikost umzustellen.
  • Die Beikost besteht in der Regel aus salzlosem, gekochten Gemüse, das Sie fein pürieren und mit einem runden Plastiklöffel füttern sollten. Anfangs wird dieser Brei noch zusätzlich zur Milch gefüttert.
  • Da Kinder sehr unterschiedlich sind, sollten Sie beim Umstellen auf die neue Kost etwas experimentierfreudig sein. Manche Kinder finden schon mit fünf Monaten das Essen vom Löffel interessant. Anderen ist dieser Zeitpunkt für die festere Babynahrung noch zu früh. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wann Ihr Baby bereit ist für die neue Kost, sollten Sie Ihren Kinderarzt um Rat fragen.

So können Sie beim Umstellen auf Beikost vorgehen

  • Für die meisten Babys und Mütter ist es am einfachsten, beim Umstellen auf die ungewohnte Babynahrung mit der Mittagsmahlzeit zu beginnen. Ihr Kind sollte nicht zu müde und nicht allzu hungrig sein, wenn Sie die ersten Male den Löffel einsetzen.
  • Wenn Ihr Baby am Anfang den ungewohnten Brei wieder ausspuckt, ist das nicht ungewöhnlich. Bis Ihr Kind wirklich die ersten Löffelchen Brei zu sich nimmt, können einige Tage vergehen. Hat Ihr Kind genug von dem Nahrungsexperiment, sollten Sie es wie gewohnt anlegen oder die Flasche zum Einsatz bringen.
  • Haben Sie Geduld und bieten Sie Ihrem Kind immer wieder mittags den Gemüsebrei vom Löffel an. Lassen Sie Ihr Kind auch ruhig mit dem Löffel spielen. So gewöhnt es sich an das ungewohnte Material im Mund.
  • Hat die Umstellung auf die Beikost am Mittag geklappt, können Sie nach und nach weitere Mahlzeiten ersetzen. So können Sie die Nachmittagsmahlzeit durch einen milchfreien Obst-Getreidebrei ersetzen. Danach folgt die Abendmahlzeit mit einem Milch-Getreidebrei. Als Letztes sollte die Frühmahlzeit durch Beikost ersetzt werden.
  • Bis Ihr Baby ganz auf festere Babynahrung umgestellt ist, kann einige Wochen dauern. Lassen Sie sich und Ihrem Kind viel Zeit und setzen Sie sich nicht unter Druck. Wie bei vielen anderen Dingen auch hat jedes Kind seinen eigenen Zeitplan.

Diese Gemüsesorten sind als erste Babynahrung geeignet

  • Ein Brei aus Karotten oder Kartoffeln eignet sich besonders gut, um mit der Beikost zu beginnen. Gerade die Karotten sind bei den Babys recht beliebt, weil sie leicht süßlich schmecken.
  • Aber auch Fenchel, Pastinaken, Kürbis, Kohlrabi, Zucchini, Broccoli und Blumenkohl sind gute Gemüsesorten, um Ihr Kind an die neue Nahrung zu gewöhnen.
  • Verzichten Sie auf das Würzen des Breis. Insbesondere Salz sollten Sie nicht verwenden.
  • Verwenden Sie immer nur eine Gemüseart und füttern Sie diese ca. eine Woche, bevor Sie eine andere Sorte ausprobieren oder Gemüse mischen. So können Sie gut beurteilen, ob Ihr Kind das Gemüse verträgt. Achten Sie zum Beispiel auf den Stuhlgang Ihres Babys. Auch auf Blähungen oder einen wunden Po sollten Sie acht geben.
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