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Asthma-Arten - verschiedene Formen der Atemwegserkrankung

Asthma ist eine Atemwegserkrankung, welche viele Menschen betrifft. Allerdings sind die Ursachen ganz unterschiedlich. Bei den verschiedenen Asthma-Arten kommen zum Beispiel Allergene, Staub oder physikalische Reize zum Tragen.

Ein Asthmatiker muss für einen Asthmaanfall gewappnet sein.
Ein Asthmatiker muss für einen Asthmaanfall gewappnet sein.

Das geschieht beim Asthma bronchiale

Das Asthma bronchiale ist eine sehr verbreitete Atemwegserkrankung. Sie kann verschiedene allergische sowie nicht-allergische Ursachen haben. Bei beiden Arten kommt es aber zu den gleichen Abläufen in den Bronchien.

  • Asthma ist gekennzeichnet durch Anfälle von plötzlicher Atemnot. Dabei ist vor allem die Ausatmung behindert. Man kann verschiedene Atemgeräusche bereits ohne Stethoskop hören. Außerdem husten Asthmatiker, wobei der Auswurf eines zähen Schleims dazu kommt.
  • Beim Asthma löst eine Verengung der Bronchien die Atemnot aus. Dies geschieht auf drei Wegen. Zum einen schwillt die Schleimhaut, die die Bronchien auskleidet, ödematös an. Die Bronchialmuskulatur zieht sich zudem zusammen und verengt die Bronchien weiter. Der dritte Faktor ist der zähe Schleim, der die Bronchien verengt und abgehustet werden muss.

Das allergische Asthma

Eine der beiden Hauptarten ist das allergische Asthma.

  • Das allergische Asthma gehört dem atopischen Formenkreis an. Es handelt sich um ein Asthma, das durch Allergene ausgelöst wird. Das können zum Beispiel Pollen, Stäube, Hausstaubmilben oder Tierhaare sein. Was folgt, ist eine allergische Reaktion, die sich als Asthma manifestiert.
  • Wer an allergischem Asthma leidet, muss unbedingt die auslösenden Faktoren meiden. Eine Desensibilisierung ist sinnvoll. Für den Fall eines Asthmaanfalls muss der Betroffene Medikamente mit sich führen. Oft ist aber auch eine medikamentöse Dauertherapie nötig.

Nicht-allergische Arten

Häufiger, als das allergische, ist das nicht-allergische Asthma.

  • Beim nicht-allergischen Asthma stellen physikalische Faktoren wie Kältereize, inhalierte, reizende Substanzen oder Anstrengung, Atemwegsinfekte und auch psychische Faktoren die Ursache der Erkrankung dar.
  • Auch wer an nicht-allergischem Asthma leidet, sollte die auslösenden Faktoren meiden. Das kann auch einen Wechsel des Arbeitsplatzes bedeuten, falls chemische Stoffe die Auslöser sind. Da oft eine psychische Komponente hinzukommt, ist an eine psychotherapeutische Begleitbehandlung zu denken. Auch beim nicht-allergischen Asthma ist mindestens eine Medikation im Bedarfsfall, teilweise aber auch eine medikamentöse Dauerbehandlung angezeigt.
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