Armmuskeln aufbauen - so geht´s effektiv

Männern prahlen häufig mit ihrem gut trainierten und wohl definierten Bizeps. Dabei ist der Bizeps sowie die restliche Armmuskulatur nicht nur zu ästhetischen Zwecken da – sondern hat auch eine große gesundheitliche Bedeutung. Deshalb sollte man auf ein kraftvolles, aber auch schonendes Training im Sport setzen.
Marc Tilian
14.09.2010 Marc Tilian
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Da die Armmuskulatur aus der Unterarm-, Oberarm- und Schultermuskulatur besteht, haben Sie ein großes Trainingsspektrum zur Auswahl. Dieses sollten Sie auch nutzen, das ist der Schritt zum Erfolg. 

Armmuskeln aufbauen und trainieren

  • Nur wenn Sie Ihr Training abwechslungsreich gestalten, können Sie mehr aus Ihrem Körper herausholen. Deshalb eignet sich das sogenannte Zirkeltraining ganz gut. Dies ist ein Trainingsmechanismus, der aus ca. 5 – 8 verschiedenen Übungen besteht. Den Zirkel führen Sie ca. 3 mal durch. Sie haben somit ein abwechslungsreiches Training und zudem einen größeren Effekt, als wenn Sie die gleiche Übung stets wiederholen.
  • Wenn Sie einen Tag mit dem Armtraining einplanen, sollten Sie ungefähr zwei Übungen pro Muskelgruppe aufbringen. Ansonsten trainieren Sie zu viel und Ihre Muskulatur übersäuert. Dies führt nur zu einer längeren Regeneration und ist somit kontraproduktiv. Zwei Übungen für Bizeps, Trizeps und die große Deltamuskulatur (Schultermuskulatur) einzuplanen, ist am sinnvollsten.
  • Genauso wichtig wie das Training sind auch die Erholungsphasen zwischen dem Training. Trainieren Sie in zu kurzen Abständen und geben Sie Ihrem Körper nicht die Ruhe, die er braucht, können Sie nicht das volle Potential aus Ihrer Armmuskulatur holen. Als Faustregel gilt, dass Sie nicht öfters als 3-4 mal die Woche Sport treiben sollten.
  • Die wechselnden Übungen sind entscheidend für ein effektives Training. Eine Übung jedoch ist besonders effektiv, belastet aber gleichzeitig Bänder und Sehnen stark. Dies sind alle Übungen, bei denen die Muskulatur Gewicht abbremsen muss, wenn Sie also Gewichte von oben nach unten bewegen und langsam bremsen. Den gleichen Effekt haben Sie z.B. beim Bergabsteigen. Hierbei wird die Muskulatur um ein vielfaches mehr beansprucht, als dies bei der Gegenbewegung der Fall ist. Aufgrund der Belastung ist diese Übung jedoch erst für Fortgeschrittene und Personen mit Trainingserfahrung geeignet.
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Liane Spindler
28.06.2011 Videoproducer Liane Spindler

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