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Argumente gegen Drogen - so klären Sie Ihr Kind vernünftig auf

Drogen sind ein Angstthema für alle Eltern. Vor allem bei älteren Kindern, die bereits selbstständiger werden und immer weniger unter Kontrolle stehen, kann dieses Thema für schlaflose Nächte sorgen. Aber es ist nicht die fehlende Kontrolle, die Kinder anfälliger macht, mit Drogen in Kontakt zu kommen, sondern viel mehr die fehlende Information. Offenheit in der Erziehung ist ebenso gefragt wie klare Argumente gegen Drogen.

Die richtigen Argumente gegen Drogen finden
Die richtigen Argumente gegen Drogen finden

Gegen Drogen mit vernünftiger Erziehung

  • Die Eltern-Kind-Beziehung kann bereits für die Anfälligkeit auf Drogen verantwortlich sein. Zu viel Strenge kann Trotz und Rebellion bei Jugendlichen hervorrufen und zu viel Freiheit lässt sie ihre Grenzen nicht mehr erkennen. Prüfen Sie also immer Ihre Erziehung und Ihr Verhältnis zum Kind.
  • Auch wenn es manchmal schwerfällt, vertrauen Sie Ihrem Kind und nerven Sie es nicht mit permanenten Hinweisen auf Gefahren. Führen Sie besser öfter interessante Gespräche miteinander. Darin können Sie auch Drogen thematisieren und vernünftig darüber reden. Versuchen Sie dann, auch zu erfahren, wie Ihr Kind darüber denkt.
  • Kennen Sie die Freunde Ihres Kindes? Achten Sie einfach - so gut es geht - darauf, am Laufenden zu bleiben, was die Kontakte Ihres Kindes angeht. Interessieren Sie sich für neue Bekanntschaften und versuchen Sie, diese kennenzulernen. Es ist immer gut, zu wissen, in welchem Umfeld Ihr Kind sich bewegt.
  • Fördern Sie in Ihrer Erziehung das Selbstbewusstsein Ihres Kindes. Das macht es mental stärker und hilft ihm, später auch "Nein" sagen zu können, wenn es angebracht ist. Schwäche wird oft gnadenlos ausgenutzt. Sämtliche Argumente gegen Drogen können sinnlos sein, wenn Ihr Kind sich leicht beeinflussen lässt.

Argumente gegen Drogen richtig einsetzen

  • Bleiben Sie in Ihrer Argumentation eher sachlich und werden Sie nicht zu emotional. Sachliche und objektive Argumente sind für Kinder meist verständlicher und sie hören aufmerksamer zu.
  • Es gibt kein zu früh für Aufklärung. Alles lässt sich kindgerecht vermitteln, sodass Sie als Eltern bereits bei jüngeren Kindern auf Verständnis stoßen, auch Drogen betreffend. Besonders neugierigen Kindern sollte geantwortet werden. Es bringt nichts, Kindern Gefahren vorenthalten zu wollen und sie somit auch überzubehüten. 
  • Finden Sie heraus, welche Argumente gegen Drogen bei Ihrem Kind am meisten wiegen. Für ein sehr soziales Kind könnte die Isolation ein starkes Argument sein und für schmerzempfindliche Kinder die körperlichen Symptome und Schmerzen, die eine Drogensucht mit sich bringt.
  • Sein Sie klar in Ihrer Aussage und beschönigen Sie nichts. Es gibt nichts schönzureden, was Drogen anbelangt. Vorsichtige Umschreibungen erzielen oft nicht die richtige Wirkung. Je deutlicher Sie sind, desto besser wird der Inhalt verstanden.
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