Argumente für Hausaufgaben - Kinder motivieren

Argumente für Hausaufgaben ändern die Einstellung. Argumente für Hausaufgaben ändern die Einstellung.
Hausaufgaben kosten Eltern wie Kindern oft viel Energie. Nach einem langen Schultag fällt es vielen Kindern sehr schwer, die nötige Konzentration und Motivation dafür aufzubringen. Es ist also wichtig, dass Sie als Eltern die nötigen Argumente für Hausaufgaben zur Hand haben, die Ihr Kind vom Sinn dieses zusätzlichen Arbeitsaufwandes überzeugen. Denn wer investiert schon gerne Zeit in eine Arbeit, die er anzweifelt?
Sonja Huysecom
08.11.2011 Sonja Huysecom

Warum Hausaufgaben so unbeliebt sind

  • Für viele Kinder erfordert es bereits Anstrengung, während der Schulzeit konzentriert zu bleiben. Wenn sie nach Hause kommen, dann möchten sie das alles hinter sich lassen und sich auf ihre Weise entspannen.
  • Freizeit ist den meisten Kindern enorm wichtig. Sie möchten am Nachmittag ihren Interessen nachgehen und nicht mehr an die Schule denken müssen. Der Zeitaufwand für die Hausaufgaben ist ihnen dann bereits zu viel, und sie sperren sich dagegen.
  • Der Sinn von Hausaufgaben erschließt sich Kindern nicht automatisch. Diese werden oft als unnötiger Zusatzaufwand gesehen. Genau deshalb sind gute Argumente für Hausaufgaben so wichtig. Für Schulen gehören Hausaufgaben zum Programm, die Ziele werden allerdings oft nicht ausreichend erklärt. 

Argumente für Hausaufgaben finden

  • Erfolg hängt mit Training zusammen, und Hausaufgaben sind nichts anderes als ein Trainingsprogramm. Auch Sportler und Musiker beispielsweise werden nicht erfolgreich sein ohne ausreichend Übung. Wer dieses Training vernachlässigt, der kann sehr schnell den Anschluss verlieren. Ihr Argument: Ohne ein ausreichendes Training gibt es keinen Erfolg.
  • Wer motiviert und konzentriert Hausaufgaben macht, verringert den Arbeitsaufwand vor Klassenarbeiten und Tests. Hausaufgaben sind bereits ein wichtiger Teil der Vorbereitung, der gerne unterschätzt wird. Ihr Argument: Die Investition in Hausaufgaben erleichtert das Lernen.
  • Eine Verweigerung verschafft nur Probleme. Eine Aufzählung der möglichen Folgen ist auch eine Bewusstmachung. Viele Kinder denken nicht so weit. Sie sehen nicht die Verknüpfungen. Ihr Argument: Verweigerung kostet mehr Energie und zieht jede Menge negativer Folgen mit sich.
  • Hausaufgaben sind letztlich eine Verpflichtung, mit der jedes Kind lernen muss, richtig umzugehen. Diese Verpflichtung gilt für alle gleich, und das ist auch das Gerechte dabei. Ihr Argument: Es gibt keine Benachteiligung, auch alle anderen müssen diesen Auftrag erfüllen. 

Wichtig ist allerdings auch, dass Sie Ihre Argumente für Hausaufgaben nach Alter und Verständnis Ihres Kindes formulieren.

Diese Anleitung
Leser-Tipps Ihren Tipp zur Anleitung schreiben

1400 Zeichen verbleibend.