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Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung der Krankenkasse schicken - Hinweise zum Vorgehen

Für viele Menschen lästig, aber dennoch wichtig: Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Krankenkasse schicken. Das ist ein notwendiges Übel. Allerdings ist es auch ganz einfach und unkompliziert.

Haben Sie keinen Stress bei Büroarbeiten.
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Was Sie benötigen:

  • Briefumschlag
  • Briefmarke
  • Briefkasten

So verschicken Sie die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an Ihre Krankenkasse

  • Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist ein wichtiger Bestandteil, wenn Sie krankgeschrieben werden. Sie müssen die Bescheinigung dem Arbeitgeber, laut der Gesetzgebung, spätestens am dritten Arbeitstag nach der Feststellung zuschicken. Je nachdem, welchen Arbeitsvertrag Sie haben, können auch andere Regelungen vereinbart worden sein.
  • Sie als Arbeitnehmer sind verpflichtet, Ihrem Arbeitgeber sofort von der Arbeitsunfähigkeit in Kenntnis zu setzen. Dazu gehört auch die voraussichtliche Dauer. Natürlich müssen Sie nicht die Diagnose mitteilen. Es ist für Sie und auch für den Arbeitgeber wichtig, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch an Ihre Krankenkasse zu schicken. Das sichert Ihre Entgeltfortzahlung in einem Krankheitsfall.
  • Sind Sie im Ausland erkrankt, gilt es genauso. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung müssen Sie schnellstmöglich an den Arbeitgeber und an Ihre Krankenkasse schicken. Je nachdem, wo Sie im Ausland sind, könnte die Post auch zulange unterwegs sein. Dann genügt sicher erst einmal ein unverzüglicher Anruf.
  • Sind Sie Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse, erhalten Sie ein dreiteiliges Formular. Eine Seite ist für den Arzt, eine für den Arbeitgeber und eine Seite ist für Ihre Krankenkasse. Die Seite für den Arbeitgeber enthält keine Angaben über Ihre Diagnose, sondern nur die beiden Seiten für den Arzt und die Krankenkasse.
  • Sie brauchen nur beides separat in einen Briefumschlag stecken (vertauschen Sie am besten die Seiten nicht) und an den Arbeitgeber und die Krankenkasse schicken.
  • Falls der Arbeitgeber oder auch die Krankenkasse in der Nähe sind, können Sie sie auch einfach vorbeibringen. Das erspart Ihnen die Briefmarke und den Umschlag. Es kommt natürlich darauf an, ob Sie dazu in der Lage sind.
  • Sind Sie Privatpatient, sind verschiedene Formulare möglich. Entweder das schon erwähnte Formular oder einfach nur eine Ausfertigung mit freiem Text. Die Vorgehensweise ist allerdings die Gleiche, wie bei der gesetzlichen Krankenkasse.
  • Falls Sie keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an Ihren Arbeitgeber oder Ihrer Krankenkasse schicken, kann das Konsequenzen haben.
  • Arbeitsrechtlich hat die Bescheinigung einen hohen Stellenwert in der Beweisführung. Erhält die Krankenkasse die Bescheinigung nicht, kann das finanzielle Folgen für Sie haben. Spätestens nach sechs Wochen, wenn eine Entgeltfortzahlung notwendig ist.
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