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Arbeitsplatte aus Eiche richtig lackieren

Sie möchten Ihre Eichen-Arbeitsplatte schützen und imprägnieren? Am sichersten gehen Sie dabei vor, indem Sie sie lackieren, aber es gibt noch andere Möglichkeiten. Hier erfahren Sie alles darüber.

Eichen-Arbeitsplatten brauchen Schutz und Pflege.
Eichen-Arbeitsplatten brauchen Schutz und Pflege.

Was Sie benötigen:

  • Parkett-Versiegelungslack
  • Hartöle
  • Speiseöle

Im Gegensatz zu frei stehenden Holzobjekten, die keinen Strapazen ausgesetzt sind, braucht eine Arbeitsplatte in der Küche aus echtem Eichenholz einen guten Schutz, um lange schön zu bleiben. Lesen Sie hier, wie Sie dabei am besten vorgehen.

So lackieren Sie Ihre Holz-Arbeitsplatten

  1. Naturholz-Arbeitsplatten müssen zuerst abgeschliffen werden.
  2. Wischen Sie jeglichen Staub mit einem gut ausgedrückten feuchten Tuch weg und warten Sie, bis das Holz vollständig getrocknet ist.
  3. Dann tragen Sie auf die Eichen-Oberfläche farblosen Versiegelungslack auf, der auch für Treppen und Parkettböden verwendet wird. Wählen Sie hier einen wasserlöslichen oder Lösungsmittel-löslichen Lack, je nachdem, wie viel und wie intensiv die Küchen-Arbeitsplatte genutzt wird. Viele Heimwerker empfehlen für eine dauerhaftere Imprägnierung einen Lack auf Lösungsmittelbasis.
  4. Insgesamt sollten Sie den Lack in mindestens drei dünnen Schichten auftragen, wobei Sie dazwischen immer mindestens 24 Stunden lang Zeit zum Trocknen abwarten müssen.
  5. Auch müssen Sie die Oberfläche vor jeder neuen Schicht-Lackierung rau aufschleifen und, wie beim ersten Anstrich, vorher gründlich entstauben.
  6. Waschen Sie den Pinsel vor jedem Lackieren der Eichen-Arbeitsplatte gut aus, damit keine Reststaubkörner in die neue Schicht mit aufgetragen werden.
  7. Wenn Sie beim Lackieren der Küchenarbeitsplatte aus Eiche so vorgehen, dann ist das Holz vor Wasser, Öl und sogar auch gegen Hitze unempfindlich, stellen Sie jedoch trotzdem keinen Frittiertopf direkt auf das Holz.

Eiche kann auch anders imprägniert werden

  • So können Sie zum Beispiel auch Hartöl pur verwenden, das Sie immer wieder in dünnen Schichten auftragen und mit einem trockenen Tuch reibend gut einarbeiten. Im Gegensatz zum Lackieren von Arbeitsplatten wird hier die Fläche zwar schrittweise wasserfest, aber nicht resistent gegen Spülmittel.
  • Das Öl wenden Sie richtig an, indem Sie es mit einem Lappen oder mit einem Pinsel üppig auftragen und nach einer guten Viertelstunde mit einem weichen Tuch das noch verbliebene Öl gut entfernen, um Klebrigkeit zu vermeiden. Nach zwölf Stunden müssen Sie die Behandlung wiederholen. Insgesamt sind wie beim klassischen Lackieren der Holz-Arbeitsfläche drei Durchgänge notwendig, dann sollte das Holz für mindestens ein halbes Jahr wasserunempfindlich sein. Dann ist eine neuerliche Behandlung notwendig.
  • Beachten Sie aber, dass sich in offenporigem Holz Schmutz, Keime und Bakterien ansiedeln können.
  • Viele Liebhaber von Naturholz verwenden auch billigstes Speiseöl aus dem Diskonter, anstatt die Eichen-Arbeitsplatte zu lackieren. Tragen Sie dies jeweils abends nach Abschluss der Küchenarbeit pur auf das Holz auf und verreiben Sie es leicht in der Richtung der Holzmaserung. Am nächsten Tag in der Früh sollte die Oberfläche keine Fettspuren mehr hinterlassen.
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