Arbeit nicht mit nach Hause nehmen - so trennen Sie Berufliches von Privatem

Arbeit sollte nicht zu belastend werden. Arbeit sollte nicht zu belastend werden.
Aktenberge auf dem heimischen Wohnzimmertisch und das Handy in dauernder Rufbereitschaft - so wird das Abschalten von der Berufsarbeit am Wochenende kaum klappen. Wenn Sie Berufliches strikter von Privatem trennen wollen, sollten Sie die Arbeit nicht mit nach Hause nehmen.
Anna Schmidt
31.01.2012 Anna Schmidt
Themen der Anleitung Arbeit Beruf Hause Privatleben

In einem herausfordernden und verantwortungsvollen Beruf wird es nicht immer möglich sein, dass Sie alle Arbeit vor dem Wochenende im Büro lassen und zwei Tage nichts anderes tun als auszuspannen. Doch auch dann gibt es Wege, wie Sie sich "Inseln" des Abschaltens verschaffen können.

Nicht immer Akten mit nach Hause nehmen

  • Um Arbeit und Privates strikt voneinander zu trennen, ist es natürlich am besten, wenn Sie keinerlei Akten oder anderes Arbeitsmaterial mit nach Hause nehmen.
  • Auch ist es von großem Vorteil, wenn Sie nicht ständig per Handy oder Telefon erreichbar und für die Firma quasi auf Abruf bereit stehen müssen.
  • Wenn sich dies nicht vermeiden lässt, sollte es zumindest die Ausnahme bleiben. Auch Ihrem Chef sollte klar sein, dass mangelnde Erholungszeiten aufgrund ständiger innerer Bereitschaft zu höheren Krankenständen führen können.
  • Wenn Ihr Chef kein Einsehen hat und aus Ihrer Sicht ein Übermaß an Einsatz fordert, unter dem Ihr gesamtes Privatleben leidet, dann sollten Sie überlegen, ob Sie bei der richtigen Firma arbeiten. Auch ein sicherer Arbeitsplatz kann Ihnen zudem nicht die verlorene Gesundheit ersetzen.

Arbeit bewusst zur Seite räumen

  • Wenn Sie als Freiberufler von zu Hause arbeiten, dann werden Sie es möglicherweise schwerer haben, Arbeit und Privates zu trennen. Insbesondere dann, wenn Sie kein abgetrenntes Arbeitszimmer oder einen eigenen Büroraum im Haus oder in der Wohnung haben.
  • Auch dann haben Sie jedoch Möglichkeiten, die Arbeit nicht ständig "vor Augen" zu haben.
  • In der Mittagspause sollten Sie die Arbeit bzw. die Arbeitsmaterialien, die vielleicht verstreut auf dem Tisch liegen, bewusst wegräumen - und zwar so, dass Sie sie nicht mehr sehen können.
  • Entsprechend sollten Sie alle Dateien schließen und den Computer herunterfahren.
  • Dafür werden Sie höchstens ein paar Minuten brauchen, der Mehrwert an "Abschalten" auch in einer kurzen Pause kann jedoch erheblich sein.

Nicht immer wird es gelingen, keinerlei Arbeit mit nach Hause zu nehmen und Arbeit und Privatleben strikt zu trennen. Die Arbeit sollte allerdings nicht 24 Stunden an 7 Tagen der Woche präsent sein.  

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