Apfelkuchen: Mit Hefe lecker backen - so gelingt´s

Backen Sie mal wieder einen Kuchen. Backen Sie mal wieder einen Kuchen.
Backen Sie doch mal einen leckeren Apfelkuchen! Verzichten Sie auf das Backpulver und bereiten Sie den Teig - wie schon zu Großmutters Zeiten - mit frischer Hefe zu. Das ist gar nicht so schwer und wird Ihnen sicher gut gelingen. Das folgende Rezept ist für einen saftigen Apfelkuchen mit einer leckeren Quark-Creme.
Sabine Sanftleben
25.07.2011 Sabine Sanftleben
Was Sie benötigen
  • für ein ganzes Backblech Apfelkuchen:
  • für den Teig:
  • 300 Gramm Mehl
  • 80 Milliliter Milch
  • 65 Gramm Zucker
  • 15 Gramm frische Hefe
  • 75 Gramm Margarine
  • ein Ei
  • eine Prise Salz
  • für den Belag:
  • 200 Gramm Quark
  • 75 Gramm Zucker
  • 50 Gramm Butter
  • ein Ei
  • ein Päckchen Vanillezucker
  • ein halbes Päckchen Puddingpulver
  • einen viertel Liter Milch
  • zwei Esslöffel Zucker
  • viele Äpfel: 1500 Gramm
  • Mandeln (Blättchen) und / oder Rosinen
  • für die Streusel:
  • 150 Gramm Zucker
  • 150 Gramm Butter
  • 200 Gramm Mehl
  • Zimt

Bereiten Sie den Teig für Ihren Apfelkuchen

  1. Los geht's! Beginnen Sie mit dem Hefeteig: Geben Sie das Mehl durch ein Sieb in eine große Schüssel. Drücken Sie eine Vertiefung in die Mitte.
  2. Erwärmen Sie die Milch, bis sie lauwarm ist. "Zerbröseln" Sie die Hefe und geben Sie diese zur Milch, dann kommt noch ein Teelöffelchen Zucker dazu. Vergessen Sie das Rühren nicht!
  3. Sie haben alles gut vermischt und die Hefe hat sich aufgelöst? Prima! Dann schütten Sie das Gemisch vorsichtig in die Vertiefung Ihres Mehls und geben auch das Ei und die Prise Salz dazu.
  4. Nun heißt es kräftig rühren. Beginnen Sie in der Mitte und vermengen Sie Flüssigkeit und Mehl zu einem dicken Brei. Verarbeiten Sie aber noch nicht das ganze Mehl, lassen Sie am Rand noch etwas stehen. Hört sich kompliziert an, oder? Ist es aber nicht!
  5. Auf diesen Mehlrand geben Sie nun den Zucker und die Margarine (in "Flöckchen"). Jetzt geht es ans Kneten - eine klebrige Angelegenheit - "bemehlen" Sie sich Ihre Hände, dann geht es etwas leichter. Verarbeiten Sie nun alle Zutaten zu einem (nicht allzu) festen Teig.
  6. Geschafft? Bestimmt sind Sie froh, dass Sie diese Arbeit hinter sich haben! Ab jetzt wird es leichter - versprochen! Ihr Teig ist nun fast fertig, er muss nur noch "ruhen", damit er aufgehen kann. Dafür bedecken Sie die Schüssel mit Ihrem Teig mit einem sauberen Küchenhandtuch und stellen sie für eine Stunde an einen warmen (zugfreien) Ort. Nun haben Sie schon mal die Grundlage für Ihren Apfelkuchen.

Das war's mit der Hefe - nun zum Belag

  1. Kochen Sie den Vanillepudding und lassen Sie ihn erkalten.
  2. Für die Quarkmasse verrühren Sie den Zucker, die Butter und das Ei. Geben Sie den Quark und den abgekühlten Pudding dazu. Verrühren Sie alle Zutaten gut (und kräftig) miteinander.
  3. Schälen Sie die Äpfel, entfernen Sie Kerne und Kerngehäuse und schneiden Sie die Früchte in Spalten. Ein paar Spritzer Zitronensaft verhindern übrigens, dass sich die Äpfel bräunlich verfärben. 
  4. Fetten Sie das Backblech gut ein oder legen Sie es mit Backpapier aus. Den Hefeteig sollten Sie nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Danach geht es ab auf das vorbereitete Backblech.
  5. Bestreichen Sie Ihren Teig mit der Quark-Pudding-Masse und legen Sie die Äpfel darauf. Wenn Sie mögen, dann können Sie auch noch Mandeln und (oder) Rosinen darüber streuen.
  6. Da fehlt noch etwas? Richtig - die Streusel. Verkneten Sie den Zucker, die (weiche) Butter und das Mehl miteinander. Wenn Sie Zimt mögen, dann geben Sie davon - je nach Geschmack - etwas dazu. Es entsteht  so eine feste Masse und die Streusel bilden sich ganz von allein - ab damit auf Ihren Kuchen.
  7. Endlich geht es in den (vorgeheizten) Backofen. Lassen Sie den Kuchen bei 180 Grad Celsius für rund 30 bis 40 Minuten backen.

Geschafft! Ihre Wohnung duftet nun bestimmt traumhaft gut! Für Ihre viele Arbeit wird Sie der Geschmack des Apfelkuchens sicher belohnen. Und, was meinen Sie: Es hat sich doch gelohnt mal einen Teig mit frischer Hefe zuzubereiten, oder?

Diese Anleitung
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  • Elke Gänsinger | 05.09.2011, 08:37

    Mein Tipp: zuerst einen Vorteig zubereiten, der noch relativ wenig Mehl hat: Hefe mithilfe einer Gabel mit Zucker flüssig rühren, warme Milch dazu, dann Mehl und kräftig schlagen bis keine Krumen mehr drin sind und der Teig Blasen schläge. Diesen an einem warmen Ort gehen lassen. Erst dann 2 Eier zugeben, Butter/Margarine und einen guten Schuss Öl, nochmals fest schlagen, bis alles untergearbeitet ist und danach das Mehl zunächst darunterschlagen und dann mit der Hand verkneten. Nicht zu viel Mehl, der Teig soll noch sehr locker und leicht sein. Auf dem Blech den Teig ebenfalls nochmal kurz gehen lassen.

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