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Apfelkompott selber machen

Apfelkompott selber machen2:08
Video von Lars Schmidt2:08

Zu einem guten Essen gehört auch ein leckerer Nachtisch. Dieser muss aber nicht zwingend kalorienreich und fettig sein. Viel besser geeignet sind hier Nachspeisen, die einen hohen Flüssigkeitsanteil haben, erfrischen und vom Geschmack der Hauptspeise ablenken. Apfelkompott ist beispielsweise ein beliebtes Dessert bei Jung und Alt. Da Sie es auch sehr leicht selber machen können, ist es zudem eine kostengünstige Alternative zu teuren eingeweckten Obstkonserven aus den Lebensmittelgeschäften. Sie benötigen nicht viel mehr als die Äpfel selbst und ein paar Gewürze zum Abschmecken.

Was Sie benötigen:

  • Äpfel
  • Wasser oder
  • Apfelsaft
  • Zimt
  • Zucker
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So bereiten Sie leckeres Apfelkompott zu

Der Name Kompott heißt im allgemeinen Sprachgebrauch ja eher Nachtisch. In der Regel ist damit nicht nur das herkömmliche Obstkompott gemeint, sondern das Wort wird eben für alle Nachspeisen verallgemeinert benutzt. Genauso gut könnten Sie Apfelspeise sagen, da Apfelkompott nicht nur nach dem Essen gereicht werden kann, sondern als Mus auch direkt dazu gegessen wird (Kartoffelpuffer, Pfannkuchen) oder auch an heißen Sommertagen ganz ohne Hauptspeise für zwischendurch und zur Erfrischung verzehrt werden kann.

  1. Für die Zubereitung von Apfelkompott ist zuerst einmal wichtig, dass Sie überlegen, für welche Apfelsorte Sie sich entscheiden. Im Prinzip ist jeder Apfel gleichermaßen geeignet, da er ja weich gekocht wird, jedoch haben die verschiedenen Sorten auch unterschiedliche Säuregehalte, was Sie beachten sollten. Gerade Kleinkinder mögen häufig zu saure Äpfel nicht so sehr und auch bei Erwachsenen mit häufigem Sodbrennen sind mildere bzw. ausgereifte Sorten zu empfehlen.
  2. Für eine eher saurere Speise benutzen Sie die ersten oder frühreifen Apfelsorten. Hier ist es kostengünstig und bequem Fallobst zu benutzen. Diese Äpfel sind zwar meist mit Makeln behaftet, die Sie später großzügig wegschneiden müssen, aber Sie sind dafür unter Bäumen auch in Vielzahl vorhanden und kosten nichts. Für ein säurearmes Kompott benutzen sie lange ausgereifte süße Apfelsorten, welche aber nicht zu mehlig sein sollten, damit Sie nicht zerkochen.
  3. Schälen Sie die Äpfel, vierteln Sie diese und entfernen das Innenleben, sodass keine holzigen bzw. harten Teile mehr vorhanden sind. Waschen Sie alles noch einmal gut ab. Halbieren Sie die Viertel jeweils noch einmal. Geben eine Prise Salz , einen Esslöffel Zucker und etwas Zimt in einen Topf, legen Sie die Apfelstücke dazu und füllen Sie das alles so lange mit Wasser auf, bis die obersten Stücke beginnen zu schwimmen. Bringen Sie das Ganze mit kleiner Flamme zum Kochen.
  4. In der Regel nimmt die Flüssigkeit recht schnell den Geschmack der Äpfel an und für ein leichtes Apfelkompott ist dies vollkommen ausreichend. Wenn Sie jedoch intensivsten Apfelgeschmack wünschen, ersetzen Sie das Wasser mit Apfelsaft und kochen damit die Äpfel weich. Ebenfalls ist es Ihrem Empfinden und Ihren Vorlieben überlassen, wie lange Sie das Apfelkompott kochen. Je länger Sie kochen, umso mehr zerkochter werden die Apfelstückchen und um so kleiner werden nachher noch vorhandene Stücke.

Wollen Sie keine Stücke im Apfelkompott, also eher Apfelmus, dann können Sie Ihre Speise so lange kochen lassen, bis entweder die Stücke von selbst zerfallen sind oder bis Sie sie durch ein Sieb drücken und damit musig machen können. Sie selbst entscheiden also mit der Kochzeit die spätere Konsistenz Ihres Apfelkompotts.

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