Was Sie benötigen:
  • ein großes Gärgefäß (z.B. eine Glasflasche oder ein Kunststoffkanister)
  • ein Baumwolltuch
  • ein Gummiband, um das Baumwolltuch am Gärgefäß zu fixieren
  • 1 Liter Apfelwein (möglichst ungeschwefelt)
  • eine gut verschließbare Flasche
  • Kaffeefilter

Da Apfelwein genau den richtigen Alkoholgehalt für die Herstellung von Essig hat, brauchen Sie ihn nicht zu verdünnen - Sie können gleich loslegen! 

  1. Füllen Sie den Apfelwein in Ihr Gärgefäß. Achten Sie darauf, dass Sie es nicht zu mehr als 3/4 des gesamten Volumens befüllen, damit genug Luft an den Ansatz kommt. 
  2. Decken Sie das Gefäß mit einem sauberen Baumwolltuch ab, und befestigen Sie es mit einem Gummiband. Eine Glasflasche können Sie mit einem Wattebausch verschließen. 

Ein guter Apfelessig braucht Wärme und viel Zeit

Ab jetzt erledigen Essigbakterien die Arbeit für Sie, indem sie den Wein zu Essig vergären. Dabei bildet sich die sogenannte Essigmutter. 

  1. Stellen Sie den Ansatz an einen warmen Ort, zum Beispiel den Heizungskeller. Ideal sind Temperaturen zwischen 20 °C und 27 °C. 
  2. Rühren Sie den Essigansatz ab und zu vorsichtig um. Nur so bekommen die Essigbakterien den Sauerstoff, den sie benötigen.
  3. Nach einigen Wochen können Sie Ihren Apfelessig das erste Mal probieren. Wenn Geschmack und Geruch Ihnen noch nicht zusagen, lassen Sie den Essig noch etwas reifen.

Den fertigen Essig abziehen

Nach einigen Wochen oder Monaten hat Sie der Geschmack überzeugt? Dann ist es jetzt an der Zeit für die letzten Schritte.

  1. Säubern Sie die Flasche gründlich, in welche Sie den fertigen Essig einfüllen möchten. 
  2. Geben Sie den Essig durch einen Kaffeefilter, um einen klaren Apfelessig zu erhalten.
  3. Füllen Sie abschließend den fertigen Apfelessig in eine gut verschließbare Flasche. 

Einige Hinweise zur Herstellung

  • Wenn sich eine weiße Schicht auf dem Essigansatz bildet, ist das kein Grund zur Sorge. Das ist die Essigmutter.
  • Wenn Sie Gefallen an der Apfelessig-Herstellung gefunden haben, bewahren Sie doch die Essigmutter auf und geben Sie sie in den nächsten Ansatz. Das beschleunigt das Verfahren. 
  • Achten Sie penibel darauf, dass das verwendete Gärgefäß gut gesäubert ist, um Schimmelbildung zu vermeiden. 

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