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Apfelessig gegen Schwitzen richtig anwenden

Schwitzen ist eine natürliche Reaktion Ihres Körpers auf eine hohe Umgebungstemperatur oder infolge körperlicher Anstrengung. Über 2 Millionen Schweißdrüsen sorgen dafür, dass Ihre Haut durch Schwitzen regelmäßig angefeuchtet und gekühlt wird. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, dass Ihre Schweißproduktion im Verhältnis zum auslösenden Ereignis zu hoch ist, können Sie gezielt mit Apfelessig gegen vermehrtes Schwitzen vorgehen. Erfahren Sie hier, welche Therapiemaßnahmen mit Apfelessig es gibt und wie Sie diese erfolgreich anwenden.

Eine Körpermassage mit Apfelessig wirkt kühlend und entspannend zu gleich.
Eine Körpermassage mit Apfelessig wirkt kühlend und entspannend zu gleich.

Was Sie benötigen:

  • Apfelessig
  • Wasser
  • Waschlappen
  • Badewanne
  • evtl. Antitranspirant
  • Vermehrtes Schwitzen kann auf Dauer unangenehme Folgen für Sie haben. Dadurch, dass Ihre Haut durch das Schwitzen bedingt ständig feucht ist, können sich Defekte in Ihrer Hornhaut bilden, die dazu führen, dass Krankheitserreger eindringen können. Pilze können sich somit ungehindert breitmachen und unterschiedliche Erkrankungen auslösen. Zudem erhöht sich Ihr Risiko, durch  starkes Schwitzen häufiger an einer Erkältung zu erkranken.
  • Neben den körperlichen Belastungen leiden viele Betroffene durch die verstärkte Schweißproduktion zusätzlich unter beruflichen, gesellschaftlichen oder privaten Problemen. Feuchte Hände und schweißnasse Gesichter erwecken bei anderen häufig den Eindruck, dass man unsicher oder gar inkompetent sei. Viele Mitmenschen ziehen sich von den Betroffenen zurück, schenken ihnen kaum Beachtung oder lachen diese gar aus. Dies führt häufig dazu, dass die Opfer sich zurückziehen, in die Isolation geraten und das eigene Selbstwertgefühl zerstört wird. In schwerwiegenden Fällen kann dies sogar in einer Depression enden.

Apfelessig reguliert Ihre Schweißproduktion 

  • Apfelessig unterstützt die normale Schweißabsonderung, indem er durch innere oder äußere Anwendung den pH-Wert Ihrer Haut reguliert. Des Weiteren kurbelt Apfelessig Ihren Stoffwechsel an und begünstigt den Abtransport von Stoffwechselschlacken und Toxinen über Ihr größtes Organ, die Haut. Apfelessig, auf die Haut aufgetragen, besitzt eine beruhigende und kühlende Wirkung und steigert bei vermehrtem Schwitzen Ihr Allgemeinbefinden.
  • Zur inneren Anwendung trinken Sie jeden Morgen 1 Glas Wasser mit 2 Teelöffel Apfelessig versetzt. Neben seiner positiven Eigenschaft, Ihre Schweißproduktion zu regulieren, enthält Apfelessig eine Vielzahl an lebenswichtigen Stoffen wie etwa Mineralien und wichtige Vitamine und trägt somit zur Krankheitsvorbeugung bei. Verwenden Sie Apfelessig zusätzlich zur Speisenzubereitung z. B. in Ihren Salatsoßen.
  • Zur äußeren Anwendung eignet sich eine Körperwäsche mit verdünntem Apfelessig: Hierzu geben Sie einen halben Liter Apfelessig auf einen Liter Wasser. Reiben Sie Ihren Körper mit einem in Apfelessig getränkten Waschlappen ordentlich ab. Wenden Sie so eine Körperwäsche regelmäßig an. Durch solche Ganzkörperreinigungen verhindern Sie das Aufkommen von Schweißgeruch und fördern die Ausscheidung von Schlacken über die Haut.
  • Neigen Sie zu Schweißfüßen, wenden Sie täglich ein Fußbad mit Apfelessig, Salbei und Zinnkraut versehen, an. Diese Zusammenstellung hemmt deutlich die Schweißbildung. Schwitzen Sie am ganzen Körper, nehmen Sie ein Vollbad mit Apfelessig. Hierzu geben Sie 1 - 2 Tassen Apfelessig mit ins Wasserbad hinein. 
  • Vor dem Schlafen gehen ist es ratsam, Ihre Haut noch einmal mit Apfelessig zu kühlen. Eine schöne Variante, den Apfelessig auf Ihre Haut aufzutragen, ist in Form einer Massage. Massieren Sie den Apfelessig mit kreisenden Bewegungen in Ihre Haut ein. So wird Ihre Haut zusätzlich durch die Massage ordentlich durchblutet.

Weitere Maßnahmen gegen Schwitzen

  • Neben Apfelessig gibt es einige Maßnahmen, die Sie durchführen können, um vermehrtes Schwitzen zu regulieren. Verwenden Sie statt herkömmlicher Deodorants lieber Antitranspirant gegen die Schweißbildung in Ihren Achselhöhlen. Antitranspirant kann Körpergerüche unwirksam machen und wirkt sich positiv auf den Transpirationsfluss im Achselbereich aus. 
  • Oft ist vermehrter Stress eine mögliche Ursache für übermäßiges Schwitzen. Ist dies bei Ihnen der Fall, wenden Sie geeignete Entspannungsmaßnahmen wie etwa autogenes Training oder Yoga an. Stehen Sie enorm unter Druck und Anspannung und haben das Gefühl, alleine nicht damit fertig zu werden, können Sie therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Mit erfolgreichem Stressabbau verringert sich die vermehrte Schweißproduktion.
  • Auch Gerbstoffe wie z.B. im Eichenrindenextrakt enthalten, bieten Ihnen in Form eines Vollbads Linderung bei ungewünschtem Schwitzen. Wenn Sie starke Hautprobleme wie etwa Pilze oder Wunden haben, können Sie mit der Behandlung von Eichenrindenextrakt Ihre Haut desinfizieren und zur schnelleren Wundheilung beitragen. 

Hinweis: Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich durch die Anwendungen mit Apfelessig Ihre Schweißproduktion nicht reguliert, suchen Sie in jedem Fall einen Arzt auf. Denn starkes Schwitzen kann durch verschiedene Krankheiten wie etwa hormonelle Störungen ausgelöst werden. Klären Sie die Ursachen hierfür unbedingt durch einen Mediziner ab.

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