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Apfelbaumkrankheiten mit biologischen Mitteln behandeln

Sie können es schon von weiten sehen, wenn die Bäume von Apfelbaumkrankheiten befallen sind. Eine dringende Behandlung mit biologischen Mitteln ist notwenig und kann die Rettung sein.

Bäume können krank werden.
Bäume können krank werden.

Was Sie benötigen:

  • Brennesselsud
  • Kapuzinerkresse
  • Kompost
  • Sonne

Schorf und Mehltau gehören zu den Apfelbaumkrankheiten

  • Zu den am häufigsten vorkommenden Apfelbaumkrankheiten gehören Schorf und Mehltau. Die Pilze breiten sich in feuchten Sommern auf Blättern, Früchten und Trieben aus.
  • Den Schorf erkennen Sie an den olivgrünen bis dunkelbraunen Flecken. Die Blätter verformen sich auffallend und fallen schließlich vom Geäst. An den Früchten entdecken Sie dunkle rissige Flecken, in die gerne Fäulniserreger eindringen.
  • Der Mehltau macht sich zuerst durch eine weißliche Schicht auf einzelnen Pflanzenteilen bemerkbar und überzieht besonders die Weichteile immer mehr. Der Baum kann zugrunde gehen.

Starke Abwehrkräfte und biologische Behandlung

  • Die Ausbreitung von Parasiten entsteht meistens aufgrund schwacher Abwehrkräfte. Die biologische Behandlung sollte ausgeführt werden, bevor die Knospen zu sprießen beginnen. Die schädlichen Erreger können als Pilzgeflecht sogar überwintern und infizieren die Pflanze immer wieder neu.
  • Die bereits von Apfelbaumkrankheiten befallenen Teile müssen Sie schnellstmöglich entfernen, einsammeln und vernichten - aber nicht auf dem Kompost. Überprüfen Sie am besten schon im Winter die Knospen und Triebspitzen und schneiden Sie diese bei Befall bis ins gesunde Holz zurück. 
  • Pflanzen Sie Knoblauch und Kapuzinerkresse am Baumstamm. Das Eingraben von Zinkresten soll ebenfalls helfen. Besprühen Sie den Baum mit einem aufgekochten Sud von Wasser (10L) gefüllt mit Kapuzinerkresse, der noch 10 Minuten gezogen hat.

Gegen Apfelbaumkrankheiten vorbeugen

  • Soll der Obstbaum gesund bleiben, benötigt er Sonne und Luft. Bei zu viel Schatten und Feuchtigkeit trocknet er schlecht ab, und es entsteht ein Nährboden für Apfelbaumkrankheiten.
  • Außerdem benötigt eine gesunde Pflanze ein vielseitiges und lebendiges Umfeld. Das hält das ökologische Gleichgewicht und fördert die Ansiedlung von Nützlingen.
  • Räumen Sie Fallobst weg oder vermatschen Sie es, damit sich keine Krankheiten und Schädlinge ausbreiten können. Ausgediente Bäume sind zu entfernen.
  • Für die Stärkung der Abwehrkräfte kann entsprechender Dünger oder das Verteilen von Kompost, um den Baumfuß, helfen. Hin und wieder ein Sud verteilt, angesetzt mit Wasser und Brennnesselpflanzen ist ein gutes Hilfsmittel.

Am besten wählen Sie für eine Neuanpflanzung solche Sorten aus, die gegen Apfelbaumkrankheiten unempfindlich sind. 

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