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Anwaltsgehilfin werden - so geht's

Um Anwaltsgehilfin werden zu können, ist mindestens ein Realschulabschluss erforderlich. Die Ausbildung findet sowohl in einer Anwaltskanzlei als auch in der Berufsschule statt.

Anwaltsgehilfin zu werden, ist mitunter schwierig
Anwaltsgehilfin zu werden, ist mitunter schwierig

Was Sie benötigen:

  • Realschulabschluss

Die Ausbildung zur Anwaltsgehilfin ist umfangreich und sehr beliebt, da der Beruf eine gute Ausgangsbasis für die spätere Arbeitssuche bildet. Als Anwaltsgehilfin finden Sie nicht nur Arbeitsplätze bei Rechtsanwälten und Notaren, sondern auch auf Behörden und in der freien Wirtschaft.

So werden Sie Anwaltsgehilfin

  1. Als Voraussetzung, um überhaupt eine Ausbildung zur Anwaltsgehilfin antreten zu können, ist ein Realschulabschluss mit einem guten Notendurchschnitt erforderlich. Besser ist noch ein Abitur.
  2. Sie müssen auf jeden Fall gute Deutschkenntnisse und einen gepflegten Umgangston haben. Das ist wichtig, weil Sie während der Arbeit oftmals persönlichen Kontakt mit Mandanten haben werden.
  3. Falls Sie diese Voraussetzungen erfüllen, können Sie sich bei verschiedenen Anwaltskanzleien um einen Ausbildungsplatz bewerben.
  4. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre, sofern Sie einen Realschulabschluss haben. Falls Sie Abitur haben, verkürzt sich die Ausbildungszeit auf 2 Jahre.
  5. Die Ausbildung findet vorwiegend in der Anwaltskanzlei statt. Dort müssen Sie in erster Linie Akten sortieren, Kopien anfertigen und Termine mit Mandanten vereinbaren. Mitunter verläuft der Arbeitstag sehr monoton.
  6. Sie müssen aber auch regelmäßig zur Berufsschule. Dort werden Sie in Fächern wie Rechtslehre, Sozialkunde, EDV, Gebührenrecht, Buchführung und Rechnungswesen unterrichtet.
  7. Die Ausbildungsvergütung ist in jedem Bundesland unterschiedlich. Sie beträgt im ersten Ausbildungsjahr etwa 260 bis 350 Euro. Im letzten Ausbildungsjahr sind es ungefähr 330 bis 500 Euro.
  8. Nach der Ausbildungszeit findet eine umfangreiche schriftliche Prüfung statt. Wenn Sie diese erfolgreich bestehen, können Sie überall als Anwaltsgehilfin arbeiten.

Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zur Anwaltsgehilfin haben Sie nach einigen Jahren Berufserfahrung auch die Möglichkeit einer Weiterbildung. Beispielsweise können Sie ein Studium zur Rechtsfachwirtin oder Bürovorsteherin beginnen.

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